vor 6 Stunden
Bosnier tritt nach
Jusuf Nurkic hat ungewohnt scharfe Kritik an seinem ehemaligen Coach bei den Phoenix Suns, Mike Budenholzer, geäußert. Der Bosnier bezichtigte den ehemaligen Meister-Coach des Alkoholismus und nannte ihn einen Provokateur.

Die Zeit von Jusuf Nurkic in Phoenix war wenig glorreich, lediglich 101 Partien absolvierte der Big Man in Arizona, darunter auch 51 unter Mike Budenholzer, bevor ihn die Suns zu den Charlotte Hornets abschoben. Der Center verlor in der Zwischenzeit seinen Platz in der Starting Five und es gab Berichte, dass er mit Budenholzer aneinandergeriet. Unter anderem stand im Raum, dass er kein guter Teamkollege sei.
Der Bosnier adressierte dies nun erstmals im X&O‘s Podcast und ließ kein gutes Haar am inzwischen 56-Jährigen. "Man kann alles über mich sagen, aber sicherlich nicht, dass ich ein schlechter Mitspieler bin. Er war ein kleiner Mann und hat ständig Ärger gesucht und provoziert."
Dazu berichtete Nurkic, dass "Bud" auch Kevin Durant belehren wollte, wie er denn am besten scoren könne. Dies kam bei der Mannschaft nicht gut an. "Das ist wie, als wenn man einem Pilot erklärt, wie man ein Flugzeug fliegt. Das ganze System und die Umgebung war einfach so absurd."

Die Suns waren mit der Big Three um Kevin Durant, Devin Booker und Bradley Beal erneut mit großen Ambitionen in die Saison gegangen, verpassten letztlich aber als Elfter die Postseason komplett und Budenholzer musste nach einem Jahr schon wieder seinen Hut nehmen.
Laut Nurkic gab es aber auch noch andere Probleme. "Später habe ich herausgefunden, dass er ein Alkoholproblem hat und das hat ihn belastet. Er hat immer wieder Einzelgespräche gemacht, nur um Spieler zu provozieren und ihnen zu sagen, was sie alles anders machen müssen."
Nurkic wechselte in der Offseason 2025 schließlich zu den Utah Jazz. Dort absolvierte "The Bosnian Beast" 41 Spiele und legte durchschnittlich 10,9 Punkte und 10,4 Rebounds auf.
rar