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    NBA

    vor 13 Stunden

    Miami-Boss rechtfertigt hohen Trade-Gegenwert

    Hat Miami zu viel für Giannis ausgegeben? "War keine leichte Entscheidung"

    Rund drei Wochen nach der inoffiziellen Bekanntgabe des Trades von Giannis Antetokounmpo haben die Miami Heat ihren neuen Superstar der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei sprach Franchise-Boss Pat Riley auch über den hohen Gegenwert im Tauschgeschäft.

    Miami-Präsident Pat Riley (li.) mit Superstar Giannis Antetkounmpo und Cheftrainer Erik Spoelstra.
    Miami-Präsident Pat Riley (li.) mit Superstar Giannis Antetkounmpo und Cheftrainer Erik Spoelstra. IMAGO/Agencia EFE

    Die Miami Heat starten in ein neues Kapitel ihrer Franchise-Geschichte. Giannis Antetokounmpo soll das Traditionsteam vom Südstrand in alte Sphären führen. Unklar ist allerdings, wie gut der Grieche mit dem etablierten Kern harmonieren werde. Big-Man-Kollege Bam Adebayo gilt schließlich als ähnlicher Spielertyp.

    Grund für die Unvollkommenheit des Heat-Kaders dürfte auch der hohe Preis für Giannis gewesen sein. Neben drei Erstrundenpicks, einem Pick-Swap sowie einem Zweitrundenpick schickten die Floridianer mit Tyler Herro, Kel'el Ware, Jaime Jaquez Jr. und Kasparas Jakucionis insgesamt vier junge Talente nach Milwaukee.

    Riley: "Haben einen wirklich signifikanten Preis bezahlt"

    "Wir haben einen wirklich signifikanten Preis bezahlt", gestand Miami-Präsident Pat Riley bei der Vorstellung seines neuen Starspielers gegenüber den Medien ein. "Aber er wird es wert sein. Punkt. So sehen wir das."

    Die vier abgegebenen Akteure hätten zwar allesamt großes Potenzial, ob alle dieses aber auch werden abrufen können, sei unklar. Im Falle des 31-jährigen Antetokounmpo sei das anders: "Bei diesem Spieler müssen wir nicht herausfinden, wie groß das Potenzial ist - wobei er es möglicherweise noch nicht einmal in seiner Gänze abgerufen hat. Wer weiß?" Kritik am hohen Trade-Gegenwert akzeptierte Riley aber dennoch und rechtfertigte: "Es war keine einfache Entscheidung."

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    Ähnlich äußerte sich auch Heat-Coach Erik Spoelstra, der die vielen gemeinsamen Jahre mit den Youngstern Revue passieren ließ: "Wir haben enge Freundschaften entwickelt. Wissen Sie, Tyler [Herro, Anm.] kam als Teenager hierher. Wir haben alles in ihn investiert und er hat alles in uns investiert. Er hat über diese sieben Jahre unfassbare Erfolge gefeiert. Diese Beziehungen, die man lange entwickelt, sind der schwere Teil dieses Geschäfts."

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    jos