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Pacers-Star packt über Finals-Verletzung aus
Tyrese Haliburton ist laut Medienberichten wieder 100 Prozent fit und wird zu Beginn der kommenden Saison sein lang ersehntes Comeback feiern. In einem Podcast ließ der Indiana-Pacers-Star nun seine schwerwiegende Verletzung an der Achillessehne in Spiel 7 der NBA-Finals 2025 Revue passieren.

Wie Haliburton verriet, war er sich der Möglichkeit dieser Verletzung bereits vor Spielbeginn durchaus bewusst gewesen. Der Point Guard hatte zuvor bereits eine Wadenzerrung erlitten. "Intern wussten wir, dass es passieren kann. Dann hat sich Kendrick Perkins ins Fernsehen gesetzt und meinte: 'Spiel nicht!'", erinnert sich Haliburton. "Ich dachte mir dann: 'Was soll das heißen - spiel nicht -?" Die Größe des Moments habe ihn nicht vom Auflaufen abhalten können.
In der Situation der Verletzungen selbst sei er dann zunächst verwirrt gewesen: "Shai war vor mir. Dann dachte ich: 'Wie kann er mich jetzt getreten haben?'" Erst als er zu Boden ging, realisierte er, dass es sich um eine Verletzung handelte.
"Meine Emotionen in dem Moment drehten sich mehr um die Frage, warum das genau jetzt passiert, und weniger darum, warum es passiert ist. Verletzungen sind Teil des Spiels. Ich wusste, was auch immer passiert, wir als Team werden das schon durchstehen. Das Leben geht weiter. Trotzdem dachte ich mir: 'Nicht jetzt! Egal wann, aber nicht jetzt!" Später erklärte er: "Ich weiß nicht, ob ich jemals darüber hinwegkommen werde."
Nach Haliburtons Auswechslung verloren die Pacers den Faden. Das entscheidende siebte Spiel ging letztlich mit 103:91 verloren und Indiana verpasste den ersten NBA-Titel ihrer Franchise-Geschichte knapp. Für Haliburton war es bis dato auch das letzte Spiel. Er fehlte die gesamte Folgesaison verletzungsbedingt. Im Oktober steht sein Comeback bevor.
jos