vor 11 Stunden
Playoffs in der ProA
Die Viertelfinals in der ProA sind in den Büchern. Mit den Gießen 46ers gab es in der ersten Runde eine weitere Überraschung, sodass womöglich Braunschweig noch auf eine Wildcard hoffen kann.

Auf der einen Seite des Brackets gab es keine Überraschungen. Die Favoriten von Phoenix Hagen und den Eisbären Bremerhaven setzten sich jeweils makellos mit 3-0 gegen Karlsruhe bzw. Artland durch.
Auf der anderen Seite gab es jedoch Upsets. 2-Seed Crailsheim unterlag Gießen in vier Spielen und wird somit nicht in die BBL zurückkehren. In Spiel 4 setzten sich die Hessen in heimischer Halle mit 87:70 durch. Daniel Norl war mit 21 Punkten (8/10 FG) und sieben Rebounds der Matchwinner, Ex-Nationalspieler Robin Benzing steuerte acht Zähler (1/7 FG, 6/7 FT) und drei Assists zum Erfolg bei.
Im Halbfinale trifft der Traditionsklub nun auf Kirchheim, die völlig überraschend BBL-Absteiger Göttingen aus dem Wettbewerb gekegelt hatten (3-1). Somit ist auch klar: Setzt sich Kirchheim auch gegen Gießen durch, wird für die aktuellen BBL-Absteiger das Thema Wildcard wieder aktuell. Denn: Kirchheim hat keine BBL-Lizenz beantragt und nur die beiden Finalisten in der ProA sind für den Aufstieg berechtigt.
Das erste Anrecht hätten die Löwen Braunschweig, die am letzten Spieltag durch einen Sieg gegen Chemnitz noch auf den vorletzten Tabellenplatz gerückt waren. Sportdirektor Nils Mittmann hatte anklingen lassen, dass eine Wildcard eine Überlegung wert wäre, allerdings sind die Kosten mit rund 800.000 Euro enorm. Sollte Braunschweig verzichten, würde Heidelberg die Chance erhalten.
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