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    NBA

    vor 3 Stunden

    Hall-of-Fame-Trainer würdigt ehemaligen Schützling

    "Gib ihm eine Chance": D'Antoni erzählt verrückte "Linsanity"-Story

    Der langjährige NBA-Trainer Mike D'Antoni wurde in der gestrigen Nacht nun auch ganz offiziell in die Basketball-Hall-of-Fame aufgenommen. Bei seiner Bankettrede erzählte der 75-Jährige eine ganz besondere Geschichte - im Mittelpunkt: Sein früherer Knicks-Spieler Jeremy Lin.

    Mike D'Antoni, Jeremy Lin
    D'Antoni trainierte Lin in der Saison 2011/12. Getty Images

    "Als Erstes: Lasst mich den New York Knicks zu ihrer Meisterschaft gratulieren", begann D'Antoni seine Rede zur Aufnahme in der Hall of Fame. "New York ist ein besonderer Ort", geriet er zugleich ins Schwärmen. D'Antoni coachte die Knicks von 2008 bis 2012. Eine der einprägsamsten Erinnerungen aus dieser Zeit hatte der Basketballlehrer mit im Gepäck.

    "Eine der unvergesslichsten Geschichten meiner Karriere war "Linsanity". Jeremey hatte damals einen 10-Tagesvertrag unterschrieben und stand kurz davor, entlassen zu werden - allerdings haben meine Assistenten - Kenny Atkinson, Dan D'Antoni und Phil Weber - die ganze Zeit auf mich eingeredet: 'Gib ihm doch eine Chance!'. Und verdammt, hatten sie recht!", grinste er in Richtung von Lin, der im Publikum anwesend war. "Jeremy hat New York und uns allen das Erlebnis unseres Lebens beschert. Vielen Dank, dass du heute Abend hier bist!"

    Bis zu diesem Zeitpunkt im Frühjahr 2012 hatte sich Lin tatsächlich nur mit kurzfristigen Verträgen durchgeschlagen. Auch der Start in die Saison 2011/12 bei den New York Knicks verlief für Lin durchwachsen. Nur zweimal aus seinen ersten neun Auftritten kam er über die Marke von fünf Punkten. Anfang Februar erhielt der Shooting Guard allerdings das Vertrauen und lief brandheiß! Bis zum Monatsende verzauberte Lin das gesamte Franchise und erzielte in 13 Spielen überragende 22,3 Punkte. Darunter auch ein phänomenaler Siegtreffer gegen die Toronto Raptors, wo er beim Stand von 87:87 per Isolation einen Dreier verwandelte.

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    Lin selbst war bei der Rede seines ehemaligen Übungsleiters anwesend und wirkte von dessen Worten regelrecht ergriffen. Der Sohn taiwanesischer Einwanderer hatte seine Karriere anschließend bei den Houston Rockets fortgesetzt und entwickelte sich zu einem Journeyman. In neun NBA-Jahren lief er für acht verschiedene Franchises auf.

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    jos