06.07.2025
PG könnte Teil der Titelmission 2027 sein
Zwischen den Boston Celtics und dem verletzten Free Agent Damian Lillard gibt es offenbar ein "gegenseitiges Interesse".

Das berichtet der Boston Globe mit Verweis auf ligainterne Quellen. Demnach soll Lillard in Betracht ziehen, einen Vertrag in Boston zu unterschreiben, und auch der Champion von 2024 soll interessiert sein.
Ein Grund dafür ist offenbar die enge Freundschaft zwischen Lillard und Jayson Tatum, die 2020 gemeinsam für das Team USA in Tokio am Start waren. Schon vor ein paar Jahren gab es Gerüchte über einen potenziellen Trade von Lillard (damals noch im Trikot der Blazers) zu den Celtics, damals soll Boston aber nicht sein Wunschziel gewesen sein.
Wann sich Lillard entscheidet, ist jedoch ungewiss. Nach seiner Entlassung in Milwaukee laboriert der Point Guard noch an seinem Achillessehnenriss und dürfte sich zunächst in seiner Heimat Portland auf seine Reha konzentrieren. Es ist unwahrscheinlich, dass er in der kommenden Saison überhaupt zum Einsatz kommt.
Dadurch befindet er sich auf einer ähnlichen Timeline wie Celtics-Star Tatum, der ebenfalls mit einer Achillessehnenverletzung die gesamte Saison verpassen wird. Dadurch werden die Celtics in der kommenden Saison kaum eine Chance haben, um den Titel mitzuspielen. Aus diesem Grund haben sie sich auch von Jrue Holiday und Kristaps Porzingis getrennt, durch diese Deals sparen sie massig Gehalt. Auch Al Horford wird das Team höchstwahrscheinlich in Richtung Golden State verlassen.
Eine Verpflichtung von Lillard würde den Celtics auf einer Titelmission für die Saison 2026/27 deutlich weiterhelfen. Sollte der bald 35-Jährige zur übernächsten Saison wieder komplett fit sein, könnte er ein elementares Puzzlestück der Celtics werden, die seit dem Holiday-Abgang einen erfahrenen Spielmacher vermissen.
In Boston würde Lillard zudem auf seinen ehemaligen Teamkollegen und Schützling Anfernee Simons treffen. Der Guard, der im Gegenzug für Holiday nach Massachusetts kam, spielte lange Jahre gemeinsam mit Lillard in Portland und lernte viel von dem neunmaligen All-Star.
Gianluca Fraccalvieri