vor 20 Stunden
Wechselte anschließend zu Celtics
NBA-Legende Kevin Garnett war kürzlich in einem Podcast zu Gast. Dabei äußerte er sich auch zu seinem Wechsel nach Boston im Jahr 2007. Jedoch gab es auch andere Möglichkeiten für den Big man, darunter die Lakers. Warum er sich jedoch gegen diese entschied.

Der Trade von Kevin Garnett zu den Boston Celtics formierte 2007 die Big Three mit Paul Pierce und Ray Allen. Im Podcast "Out the mud" der ehemaligen NBA-Spieler Zach Randolph und Tony Allen sprach Garnett nun darüber, wie es damals zum Ende seiner Zeit bei den Minnesota Timberwolves kam.
Während eines Workouts im Sommer habe Garnett mit Chauncey Billups geredet. Diese haben ihm zu einem Wechsel geraten. "Ich weiß, du willst es nicht, aber du wirst all deine guten Jahre hier verschwenden". Das war so das erste Mal, dass der Big Man den Ratschlag eines Wechsels ernst genommen habe.
Anschließend habe Garnett mit dem damaligen General Manager der Timberwolves, Kevin McHale, telefoniert. Der Trade nach Boston ergab aus Garnetts Sicht aus mehreren Gründen Sinn. McHale war aus seiner gemeinsamen Zeit als Spieler bei den Celtics mit dem Bostoner GM, Danny Ainge, befreundet. Garnett hatte bereits zuvor mit Pierce zusammengespielt und auch Ray Allen kannte er bereits, da beide in South Carolina aufwuchsen.
Daneben habe es noch weitere Angebote für die Dienste von "The Big Ticket" gegeben. "Ich mochte die Idee [nach Boston zu gehen, Anm. d. Red.] mehr als die anderen Optionen, die ich hatte. Ich hatte die Option, zu den Phoenix Suns zu gehen. Ich hatte die Option, zu den Lakers zu gehen". Dass er letztlich nicht nach Kalifornien wechselte, lag offenbar am damaligen Superstar der Los Angeles Lakers, Kobe Bryant.
"Ich habe Kobe nicht ans Telefon bekommen. Er hat sich ziemlich arrogant verhalten". Daraufhin habe Garnett beschlossen, zu den Celtics zu wechseln. "Es war perfekt", so Garnett abschließend.
jsc