vor 8 Stunden
Permanente Mitgliedschaft der Liga
Die EuroLeague plant seit Längerem die Erweiterung der Liga. Dabei sollen auch mehrere Teams als Franchises fester Bestandteil werden. Wer nun offenbar die nächsten vier Lizenzen erhalten hat. Nur eines der Teams spielt derzeit nicht in der EuroLeague.

Die EuroLeague hält an seinen Erweiterungsplänen fest - dem anhaltenden Konflikt um NBA Europe zum Trotz. Laut eines Berichts des spanischen News-Portals Encestando haben sich die 13 Gesellschafter nun offenbar auf die vier Klubs geeinigt, welche ab dem kommenden Jahr ebenfalls fester Bestandteil der Liga sein sollen.
Bereits im November sollen diese neuen Franchises offiziell vorgestellt werden. Diese sind demnach Paris Basketball, Valencia Basket, Dubai Basketball und PAOK Thessaloniki. Lediglich das griechische Team spielt derzeit nicht in der EuroLeague, sondern im EuroCup, dem zweithöchsten europäischen Wettbewerb. Dort gelten die Griechen in diesem Jahr dank namhafter Zugänge im Sommer - darunter Cedi Osman oder Nick Calathes - als einer der Topfavoriten auf den Titel.
Nach Angaben von Encestando zahlen alle Teams eine Teilnahmegebühr, welche sich aber je nach Team in ihrer Höhe unterscheidet. Demnach werden Valencia und Paris mit je 50 Millionen Euro zur Kasse gebeten, Dubai soll 70 Millionen Euro zahlen und PAOK sogar 130 Millionen.
Um die weiteren Plätze als neue Franchises kämpfen weiterhin Partizan Belgrad, Roter Stern Belgrad, Virtus Bologna, Napoli Basketball, Hapoel Tel Aviv, Maxima Roma, Roma BC, die London Lions sowie Aris Thessaloniki. Die aussichtsreichsten Kandidaten sind demnach Hapoel und Roter Stern.
Bereits am Freitag präsentierte die EuroLeague zudem ihren ambitionierten Plan für eine drastische Steigerung der Einnahmen in den kommenden zehn Jahren.
jsc