05.04.2026
Deutscher Champion garantiert
Die Finalisten stehen fest: Michigan und UConn kämpfen um den Titel bei March Madness 2026. Während die Wolverines ein echtes Statement setzten, mussten die Huskies deutlich mehr arbeiten. Aus deutscher Sicht blieb der Einfluss überschaubar, einzig Ivan Kharchenkov sammelte nennenswerte Minuten.

Michigan hat im Halbfinale keine Zweifel aufkommen lassen und Arizona klar mit 91:73 besiegt. Von Beginn an kontrollierten die Wolverines das Spiel, dominierten vor allem in der Zone und setzten sich früh zweistellig ab. Am Ende stand ein historischer Erfolg: Die 18 Punkte Differenz zählen zu den höchsten Siegen eines Top-Seed-Duells seit Einführung des Formats.
Offensiv überzeugte Michigan mit Breite: Gleich fünf Spieler punkteten zweistellig, angeführt von Aday Mara mit 26 Punkten und 9 Rebounds. Elliot Cadeau (13 Punkte, 10 Assists) lenkte das Spiel, während man konsequent den Druck hochhielt und Arizona nie wirklich ins Spiel kommen ließ.
Aus deutscher Sicht verlief der Abend enttäuschend: Ivan Kharchenkov kam für Arizona auf 28 Minuten, blieb mit 6 Punkten und 4 Rebounds jedoch blass. Malick Kordel stand bei Michigan nicht auf dem Parkett und blieb ohne Einsatz.

UConn hat sich mit einem 71:62-Erfolg gegen Illinois erneut für das Finale qualifiziert. In einer intensiven Partie behielten die Huskies vor allem defensiv die Kontrolle und ließen sich auch von einer Aufholjagd im zweiten Durchgang nicht aus der Ruhe bringen. In der Crunchtime spielte UConn seine Erfahrung aus.
Offensiv verteilte sich die Last auf mehrere Schultern. Braylon Mullins führte das Team mit 15 Punkten an, während auch die restliche Rotation wichtige Beiträge lieferte. Insgesamt war es weniger ein Spektakel.
Die deutschen Spieler spielten kaum eine Rolle: Eric Reibe kam auf 5 Minuten und 1 Rebound, während Dwayne Koroma ohne Einsatz blieb (beide UConn). Damit blieb der deutsche Einfluss im zweiten Halbfinale minimal.
kon