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    NBA

    vor 2 Stunden

    Einbruch in der zweiten Hälfte

    Ex-NBA-Spieler kritisiert Crunchtime-Offense der Spurs: "Zu viel Wemby!"

    Die San Antonio Spurs haben Spiel 1 der NBA Finals trotz Heimvorteil an die New York Knicks abgegeben. Besonders fatal dabei war die Leistung der Texaner nach dem Seitenwechsel. Ex-NBA-Star Jeremy Lin übte nun scharfe Kritik an der eindimensionalen Offensive.

    Victor Wembanyama erzielte 26 Punkte, zwölf Rebounds und drei Blocks in seinem Finals-Debüt.
    Victor Wembanyama erzielte 26 Punkte, zwölf Rebounds und drei Blocks in seinem Finals-Debüt. Scott Wachter

    Mit insgesamt 17 Punkten hatten die Spurs die Durchgänge drei und vier abgegeben. Besonders im entscheidenden vierten Viertel blieben die Hausherren allerdings unter ihren Möglichkeiten, sagte der langjährige NBA-Profi Jeremy Lin, der in seiner aktiven Karriere 35 Spiele für die Knicks absolvierte.

    "Ich mochte den offensiven Spielplan in der Crunchtime nicht", sagte der 37-Jährige bei ESPN. "Es war einfach zu viel Wemby-Isolation. Es wirkte, als falle ihnen alles schwer, alles war eng verteidigt. Hätte man ihn [Wembanyama, Anm. d. Red.] nicht in ein paar spontane Angriffe einbinden können? In Pin-Downs? Hätten nicht mal ein paar Guards Screens für ihn stellen können?, fragte er rhetorisch.

    Mit 26 Punkten avancierte Wembanyama zwar mal wieder zum Topscorer seines Teams, benötigte dafür allerdings auch 21 Würfe (6 Treffer). Dazu leistete sich der Franzose sechs Ballverluste. Hilfe bekam er in der zweiten Hälfte in der Tat nur wenig. 17 der 40 Punkte San Antonios nach der Pause gingen auf das Konto des 22-Jährigen.

    "Es fühlte sich so an, als hätten sie ihm in der Schlussphase in jedem Angriff den Ball übergeben. Towns hat einen großartigen defensiven Job gemacht. Und Wemby wirkte müde." Ein Schlüssel für die kommenden Spiele sei deshalb aus Sicht der Spurs, wie man es schaffe, auch ohne Wembanyama gefährliche Angriffe zu fahren.

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    jos