vor 5 Stunden
Ex-Monaco-Star entscheidet Finale per Vier-Punkt-Spiel
Drei Länder, drei neue Supercup-Sieger: Paris Basketball dominierte nach schwacher erster Hälfte gegen Roanne, Olimpia Milan rettete sich gegen Venezia in die Verlängerung und Joventut Badalona beendete gegen den FC Barcelona eine lange Durststrecke.

Paris Basketball hat den französischen Supercup durch einen deutlichen 81:59-Erfolg gegen Chorale Roanne gewonnen. Der Favorit erzielte in einer offensiv schwachen ersten Hälfte lediglich 21 Punkte, drehte nach der Pause jedoch mächtig auf. Allein im dritten Viertel gelangen Paris 36 Zähler, insgesamt waren es 60 Punkte in der zweiten Hälfte.
Tyson Etienne führte den neuen Champion mit 21 Punkten und sechs verwandelten Dreiern an. Nadir Hifi und Jared Rhoden steuerten jeweils 15 Zähler bei, Hifi wurde zum MVP des Turniers gewählt. Für Roanne kam Aaron Levarity auf elf Punkte und acht Rebounds.
Joventut Badalona hat den FC Barcelona im spanischen Supercup mit 101:87 bezwungen. Badalona übernahm mit einem 32-Punkte-Auftaktviertel sofort die Kontrolle und lag während der gesamten Partie in Führung. Barca startete gegen Ende des dritten Viertels noch einmal eine Aufholjagd, doch Joventut stellte den zweistelligen Vorsprung schnell wieder her.
Überragender Mann des Finals war Nicolas Laprovittola. Der Guard erzielte 31 Punkte, verteilte sieben Assists und traf neun seiner 13 Dreier. Nachdem er bereits im Halbfinale gegen Baskonia 27 Zähler aufgelegt hatte, wurde Laprovittola zum MVP des Turniers gewählt. Emir Sulejmanovic kam auf 19 Punkte und neun Rebounds, Ricky Rubio steuerte zehn Zähler und acht Assists bei. Barcelona reichten 24 Punkte von Joel Parra und 20 von Kevin Punter nicht. Für Badalona war es der erste Titel seit dem Gewinn der Copa del Rey 2008.

Anadolu Efes hat sich durch ein 88:82 gegen Lokomotiv Kuban den VTB SuperCup gesichert. Damit gewann erstmals ein nicht-russisches Team den Wettbewerb. In einer engen Schlussphase lag Efes 13 Sekunden vor dem Ende lediglich mit 84:82 vorne, ehe Mike James mit einem verwandelten Dreier samt Foul die Entscheidung herbeiführte.
James beendete das Finale mit 27 Punkten und wurde anschließend zum MVP des Turniers gewählt. Dario Saric unterstützte ihn mit 15 Zählern und sechs Rebounds. Für Lokomotiv erzielten Aleksej Pokusevski und Maksim Barashkov jeweils 20 Punkte. Den dritten Platz sicherte sich ZSKA Moskau durch einen deutlichen 79:59-Erfolg gegen Unics Kazan.
Olimpia Milan sicherte sich mit einem 94:87 gegen Umana Reyer Venezia zum dritten Mal in Serie den italienischen Supercup. Nach einem starken ersten Viertel führte Milan zwischenzeitlich komfortabel, Venezia kämpfte sich aber zurück und lag vor dem Schlussabschnitt nur noch zwei Punkte hinten. Leandro Bolmaro glich per Freiwürfen zum 79:79 aus, ehe Milan in der Verlängerung davonzog.
Moses Wright dominierte mit 23 Punkten und sechs Rebounds und wurde anschließend als Turnier-MVP ausgezeichnet. Bolmaro verbuchte 17 Punkte und acht Rebounds, Marko Guduric erzielte 15 Zähler. Für Venezia waren Kyle Wiltjer mit 18 sowie Jordan Parks mit 15 Punkten die erfolgreichsten Werfer. Milan feierte insgesamt bereits seinen siebten Supercup-Triumph.
sgm