vor 4 Stunden
Nach Berliner Kantersieg zum Halbfinalauftakt
Der starke Auftritt im ersten Halbfinalspiel gegen Bamberg ist für Alba am Ende auch nur ein Sieg. Im zweiten Spiel am Montag erwarten die Berliner ein anderes Auftreten des Gegners.

Trotz des klaren Auftaktsieges in den Halbfinal-Playoffs der Basketball-Bundesliga waren sie bei Alba Berlin um Gelassenheit bemüht. "Es bedeutet erst einmal nicht viel. Es ist schön, aber kaufen können wir uns davon nichts. Wir brauchen immer noch zwei Siege", sagte Nationalspieler Malte Delow nach dem 105:86-Heimerfolg am Samstag.
Für lange Freude bleibt ohnehin keine Zeit. Schon am Montag folgt in der Best-of-Five-Serie in der Max-Schmeling-Halle (18.30 Uhr/Dyn) die zweite Partie. Und da erwarten die Berliner ganz andere Franken. "Man darf sich nicht in Sicherheit wägen. Ich gehe fest davon aus, dass Bamberg am Montag ein anderes Gesicht zeigen wird. Es wird physischer werden", warnte Delow.
Das sieht auch Sportdirektor Himar Ojeda so. "Bamberg ist immer noch ein supersolides Team, gefestigt, sehr gut organisiert und sehr gut trainiert. Und das werden sie am Montag zeigen wollen", sagte der Spanier. Deshalb sind dieselbe Mentalität und derselbe Einsatz wie am Samstag erneut gefragt.
Da hatte Alba die Bamberger überraschend klar im Griff. Zwischenzeitlich lagen sie mit 34 Punkten in Führung und dominierten lange Zeit den Gegner, dessen Serie von zehn Siegen in Serie damit riss. "Anders als in der Vechta-Serie haben wir es geschafft, mit dem richtigen Mindset zu starten", sagte Delow.
Genau diese Viertelfinalserie gegen Vechta, die Alba nur mühsam mit 3:2 gewann und mittendrin schon kurz vor dem Aus stand, scheint der berühmte Schalter gewesen zu sein, um nach holprigem Playoff-Start den Flow zu finden. "Wir standen gegen einen wirklich harten Gegner mit dem Rücken zur Wand und haben es trotzdem geschafft. Wir haben gesehen, wir können solche Momente überstehen und sind jetzt im Rhythmus", sagte Ojeda.
DPA, red