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    NBA

    vor 6 Stunden

    Curry spielte auch eine Rolle

    Entscheidung war gefallen: Wie ein Spiel Kerr vom Warriors-Rücktritt abhielt

    Steve Kerr stand offenbar kurz davor, seine Trainerkarriere bei den Golden State Warriors zu beenden. Nun sprach der Erfolgscoach erstmals ausführlich über seine schwierige Entscheidung - und über das eine Spiel, das alles veränderte.

    Kerr ist seit 12 Jahren Coach der Warriors.
    Kerr ist seit 12 Jahren Coach der Warriors. Bob Kupbens-Imagn Images

    Wie ESPN-Reporter Wright Thompson berichtet, soll Kerr vor dem ersten Play-In-Spiel gegen die Los Angeles Clippers bereits beschlossen haben, seine Karriere nach Saisonende zu beenden. Der Warriors-Coach habe seine Rücktrittswahrscheinlichkeit damals selbst auf "95 Prozent" eingeschätzt. "Ich glaube, es ist vorbei", soll Kerr vor der Partie gesagt haben.

    Die vergangenen Monate hätten den 12-fachen Warriors-Coach emotional stark belastet. Golden State kämpfte mit Verletzungen, Inkonstanz und Fragen rund um den alternden Kern um Stephen Curry und Draymond Green. Gleichzeitig machte sich Kerr zunehmend Gedanken über seine eigene Zukunft - auch wegen der gesundheitlichen Probleme seines langjährigen Mentors Gregg Popovich, der nach einem Schlaganfall kürzertreten musste.

    "Es ist ein bisschen beängstigend, etwas zu verlassen, das ich liebe", erklärte Kerr. Besonders die tägliche Routine rund um Meetings, Reisen und Spiele würde ihm fehlen. Trotzdem fragte sich der 60-Jährige immer wieder, ob der richtige Zeitpunkt für einen Abschied gekommen sei. "Du willst nicht zu früh gehen, aber auch nicht zu spät", sagte Kerr.

    Kerr, Curry und Green gewannen gemeinsam vier NBA-Titel.
    Kerr, Curry und Green gewannen gemeinsam vier NBA-Titel. Mark J. Rebilas-Imagn Images

    Darum entschied sich Kerr für einen Verbleib

    Nach der Rückkehr von Curry gegen Ende der Saison habe sich die Stimmung im Team plötzlich wieder verändert. Während eines Spaziergangs mit seiner Frau Margot soll Kerr sogar gesagt haben: "Wie könnte ich jemals Steph Curry verlassen?"

    Dann kam das emotionale Play-In-Spiel gegen die Clippers. Die Warriors drehten die Partie spät und gewannen mit 126:121 - laut Thompson eines von Kerrs Lieblingsspielen seiner gesamten Trainerkarriere. Nach der Partie habe sich die Atmosphäre für einen Moment wieder wie in den Championship-Jahren angefühlt. "Für eine Nacht waren wir wieder wir selbst", sagte Kerr später.

    Noch am selben Abend änderte der Coach offenbar seine Meinung. "Ich gehe nicht", sagte Kerr laut Thompson später leise zu ihm in einem privaten Moment mit dem Trainerstab. Kurz darauf fand Kerr auf seinem Handy zahlreiche Nachrichten - darunter eine von seiner Frau Margot mit denselben Worten: "Du gehst nicht." Wenige Wochen später unterschrieb Kerr schließlich eine neue Vertragsverlängerung über zwei Jahre bei Golden State.

    sgm