vor 2 Stunden
Letzter Nowitzki-Mitspieler weg
Die Dallas Mavericks haben kurz vor Saison Dwight Powell entlassen. Der Kanadier ist damit nach zwölf Jahren nicht mehr Teil des Teams.

Dieser Schritt war notwendig, da Dalllas 16 Spieler unter Vertrag hatte, also einen mehr als während der Saison erlaubt. Der Deal des Centers war nur zu Teilen garantiert, immerhin bekommt Dwight Powell noch eine Million Dollar für seine Dienste in der Vorbereitung.
"Dwight war in seinen zwölf Jahren in Dallas ein absoluter Vollprofi und hat alles verkörpert, was man sich von einem Spieler als ein Repräsentant der Franchise wünscht", wird Präsident Masai Ujiri in einem Statement zitiert.
"Er war ein unermüdlicher Arbeiter, ein unglaublicher Mitspieler und jemand, dessen Einfluss weit über das Basketballfeld hinausging. Wir sind ihm sehr dankbar und Dwight wird für immer ein Teil der Mavericks-Familie bleiben. (…) Wir wünschen ihm nur das Beste für sein nächstes Kapitel."
Somit haben die Mavericks ihren Kader auf 15 Spieler reduziert, vor Powell mussten bereits die Guards Seth Lundy und John Poulakidas gehen. Mögliche weitere Kandidaten für eine Entlassung waren der verletzte Center Moussa Cisse, Caleb Martin oder Marcus Sasser, sie allen hatten aber mehr Garantien in ihren Verträgen stehen.
In der Vorsaison kam Powell nur noch sporadisch zum Einsatz, in 63 Partien spielte Powell 14 Minuten im Schnitt und verbuchte dabei 3,3 Punkte, 4,1 Rebounds und 1,1 Assists. Coach Dusty May hatte während der Vorbereitung noch in höchsten Tönen vom Kanadier gesprochen, am Ende erwischte es ihn aber dennoch.
Powell kam im Dezember 2014 als Anhängsel des Trades von Rajon Rondo von den Boston Celtics nach Dallas und absolvierte insgesamt 763 Spiele für die Franchise. Lediglich Dirk Nowitzki (1.522), Brad Davis (885), Derek Harper (872) und Rolando Blackman (865) liefen häufiger für die Mavericks auf.
rar