vor 3 Stunden
Superstar schreibt Geschichte
Wenige Wochen vor Saisonstart haben Stephen Curry und die Golden State Warriors sich doch noch auf eine vorzeitige Verlängerung geeinigt, wodurch der Superstar Geschichte geschrieben hat.

Wie Shams Charania (ESPN) berichtet, unterschreibt der Superstar eine Verlängerung über zwei Jahre und 116 Millionen Dollar bei den Warriors. Damit ist Curry bis einschließlich 2028/29 an die Franchise gebunden, das letzte Jahr beinhaltet allerdings eine Spieleroption.
Dem Bericht nach hat Golden State in den vergangenen Wochen mehrere Optionen angeboten, darunter die Möglichkeit, mit der Verlängerung noch länger zu warten. Schlussendlich war dem 38-Jährigen aber die Sicherheit wichtiger, als potenziell noch mehr Geld zu verdienen.
Currys bisheriger Vertrag läuft nach der kommenden Spielzeit aus (62,6 Mio.), weshalb er seit dem 29. August vorzeitig verlängern kann. Dabei hätte der Franchise-Spieler sogar noch mehr Geld verlangen können, maximal wären für ihn 136,7 Mio. über zwei Jahre möglich gewesen.

Currys neuer Vertrag ist dabei so gestaffelt, dass er im ersten Jahr seiner Verlängerung (2027/28) 55,7 Mio. verdient und im darauffolgenden eine Option über 60,2 Mio. besitzt. Dies verschafft seinem Team für den kommenden Sommer mehr finanzielle Flexibilität auf dem Trade- oder Free-Agency-Markt.
Da die großen Verträge von Jimmy Butler (56,8 Mio.) und Draymond Green (27,6 Mio.) nach der kommenden Saison auslaufen und von Kristaps Porzingis' 20 Mio. nur drei garantiert sind, haben die Warriors im kommenden Sommer zwischen 38 und 55 Mio. an Cap Space. Entscheidend ist dabei, wie sie mit Brandin Podziemski umgehen, der ebenfalls vorzeitig verlängern könnte.
Anfang der Woche hatte Curry noch erklärt, dass er "kein Drama" bei seiner Vertragsverlängerung wolle und das Team möglichst "kompetitiv" bleiben soll, was seinen Verzicht auf mehrere Millionen Dollar erklärt.
Durch seine Verlängerung schraubt Curry, der seit seinem Draft in der Bay Area spielt, seinen Karriereverdienst auf 652 Mio. hoch, was ihn zum ersten Spieler in der Geschichte macht, der die Zahl von 600 Mio. knackt.
In der Vorsaison stand der Point Guard verletzungsbedingt nur 43 Mal auf dem Court, legte in diesen Spielen aber starke 26,6 Punkte und 4,3 Assists pro Spiel auf.
gfr