vor 2 Stunden
Neuzugang ist kein Unbekannter in der BBL
Für Rasta Vechta kann die Vorbereitung auf die neue Spielzeit starten. Die Niedersachsen haben ihren letzten freien Platz im Aufgebot mit dem 28-jährigen Justin Edler-Davis besetzt. Keinen neuen Vertrag erhalten indes Malik Parson und Nachwuchstalent Roy Krupnikas.

Edler-Davis bringt bereits BBL-Erfahrung mit, nachdem er die vergangene Saison bei den Towers Hamburg begann und dort gleich bei seinem Debüt im Pokal gegen Bamberg mit 24 Zählern sowie 14 Rebounds glänzte.
Nach seinem Engagement an der Elbe zog es den 1,94 Meter großen Athleten nach Griechenland zu Iraklis Thessaloniki, bevor er die Spielzeit beim israelischen Klub Bnei Herzliya beendete. Dort überzeugte der US-Amerikaner in fünf Einsätzen mit durchschnittlich 19,2 Punkten, 6,8 Rebounds und einer herausragenden Dreierquote von knapp 43 Prozent.
RASTA-Sportdirektor Gerrit Kersten-Thiele erklärte, dass man den vielseitigen Flügelspieler schon länger im Blick gehabt habe. Nach einem Jahr mit drei verschiedenen Stationen sehne sich der Neuzugang nun nach Kontinuität: "Er ist hungrig und freut sich darauf, hier in Vechta eine stabile Situation zu bekommen. Das hat er uns in den Gesprächen vermittelt."
Während die sportliche Besetzung für die kommende Runde nun steht, müssen sich die Fans von zwei bekannten Gesichtern verabschieden. Malik Parsons wird künftig nicht mehr das Trikot der Vechtaer tragen. Der 26-jährige Guard stieß im März zur Mannschaft und war mit durchschnittlich 11,3 Punkten maßgeblich am Erreichen der Playoffs beteiligt. Obwohl man sich laut Kersten-Thiele lange Gedanken über eine Weiterbeschäftigung gemacht habe, lagen die Vorstellungen in den ersten Verhandlungen zu weit auseinander, sodass der Verein die offenen Positionen letztlich anderweitig besetzte.
Darüber hinaus trennen sich auch die Wege mit dem 19-jährigen Aufbauspieler Roy Krupnikas. Der gebürtige Rostocker lief in den vergangenen zwei Jahren hauptsächlich für das Farmteam in der ProA und ProB auf, sammelte dort wertvolle Spielpraxis und kam auch zu drei Kurzeinsätzen in der höchsten deutschen Spielklasse. Um seine Entwicklung bestmöglich voranzutreiben, benötigt das Nachwuchstalent nun einen Standort mit garantierten Einsatzzeiten auf angemessenem Niveau. Bei den Niedersachsen sei das laut Vereinsangaben nicht möglich.
jos