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    WNBA

    vor 7 Stunden

    Starkes Comeback kurz vor der WM

    "Eine der besten Spielerinnen der WNBA": Selbst Clark schwärmt von Fiebich

    Leonie Fiebich ist zurück und wurde gegen die Indiana Fever direkt zur Matchwinnerin. Die Deutsche erhielt schon vor dem Spiel ein großes Lob von Superstar Caitlin Clark. Nach der Partie sprach der eigene Coach von einer der besten Spielerinnen der WNBA.

    Leonie Fiebich im Duell mit Aliyah Boston.
    Leonie Fiebich im Duell mit Aliyah Boston. IMAGN IMAGES via Reuters Connect

    Caitlin Clark hatte da schon so eine Vorahnung, als sie vor Tip-Off zum Comeback von Leonie Fiebich gefragt wurde. "Sie ist jemand, den sie [New York, Anm. d. Red.] wirklich vermisst haben. Es wird gerne übersehen, wie gut sie in der Defense ist", lobte Clark. "Dazu kann sie ihre Würfe treffen und das Feld breit machen. Was man dabei verstehen muss: Sie ist 1,90 Meter groß, als sehr lang und macht immer das richtige Play."

    Wenige Stunden später war Fiebich wieder in aller Munde. 20 Punkte (7/10 FG) erzielte die Deutsche und verteidigte spät im Spiel Clark so gut, dass diese ein verhängnisvolles Frustfoul beging. New York setzte sich mit 109:102 durch und steht somit so gut wie sicher in den Playoffs.

    Viel gelitten habe sie in den vergangenen beiden Monaten, berichtete Fiebich, die mit einer Fußverletzung außer Gefecht gesetzt war. Dabei glaubte sie selbst, früher spielen zu können, doch das Ärzteteam verweigerte lange das Grüne Licht. Und gegen Indiana sah die Deutsche dann so gut aus, als ob sie nie weg gewesen sei.

    New York Liberty
    NEWNew YorkNew York Liberty
    109
    :
    102
    Indiana Fever
    INDIndianaIndiana Fever

    Liberty-Coach adelt Fiebich

    "Klar, ich musste, dass ich in der Verteidigung helfen kann, weil wir das brauchen und es dem Team hilft, Spiele zu gewinnen." Fiebich hielt Clark im direkten Duell bei 2/7 FG, wenn beide aufeinander trafen, doch nebenbei war sie auch noch an 32 Liberty-Punkten direkt beteiligt. Ein netter Bonus, an diesem Abend aber sehr wichtig.

    Indiana erzielte dennoch mal wieder über 100 Punkte, trotzdem zeigte man sich in New York zufrieden. "Wir haben heute gesehen, wie gut unsere Verteidigung sein kann", merkte Breanna Stewart an. "Das macht Hoffnung und darauf müssen wir aufbauen. Lieber spät als nie." Dass Fiebich daran mal wieder einen großen Anteil hatte, wollte niemand bestreiten.

    Satte 34 Minuten spielte die Flügelspielerin, vermutlich mehr als eigentlich geplant. Coach Chris Demarco hatte zuvor angedeutet, dass Fiebich wohl mit einem Minutenlimit spielen werden, letztlich setzte sie nur sechs Minuten aus. "Sie ist eine der besten Spielerinnen in der WNBA", adelte der Coach die Deutsche und nach diesem Comeback wollte ihm da auch niemand widersprechen.

    rar