vor 5 Stunden
Nach 586 Tagen Pause
Kyrie Irving ist zurück. 20 Monate nach seinem Kreuzbandriss spulte der Guard erstmals wieder NBA-Minuten für die Dallas Mavericks ab. Sein neuer Coach Dusty May staunte nicht schlecht.

Exakt 586 Tage musste Kyrie Irving wegen eines Kreuzbandrisses pausieren, fernab der Heimat stand der Guard im chinesischen Macao in der NBA Preseason für die Dallas Mavericks wieder auf dem Feld. Der neunmalige All-Star überzeugte dabei umgehend mit 17 Punkten in 22 Minuten beim 132:115-Erfolg und wirkte dabei, als wäre er nie weggewesen.
Der neue Coach, Dusty May, kam da ins Schwärmen: "Er ist ein Künstler, wie ein Jazz-Musiker und so spielt er auch das Spiel", sagte der College-Erfolgstrainer mit Michigan und fügte an: "Er manipuliert das Spiel und da waren auch ein paar Würfe dabei, die ebenfalls fast reingegangen sind. Die werden schon fallen, wenn er seinen Rhythmus wieder hat."
Vorsichtig will man mit dem 34-Jährigen umgehen, deswegen absolvierte Kyrie auch nur eines der beiden NBA China Games. "Nach so einer langen Pause erwarte ich von ihm auch gar nicht viel", betonte May. "Dass er jetzt schon so gespielt hat, spricht für seine harte Arbeit." Irving selbst sieht es dagegen gar nicht so: "Wenn du etwas liebst, was du jeden Tag machst, dann ist das keine Arbeit", lächelte Irving.
"Basketball hat mir so viel in meinem Leben gegeben, das lässt sich gar nicht messen. Für mich geht es jetzt nur noch um meine Legacy." Der Guard gab dennoch an, dass es ein emotionaler Moment für ihn gewesen sei. Dass Coach May dann auch noch direkt den ersten Spielzug für ihn ansagte, war für Irving auch ein gutes Zeichen. "Ich bin da wirklich dankbar dafür. Das hat sich wirklich gut angefühlt."
Irving blieb zudem ohne einen einzigen Turnover und spielte drei Assists. Der Spielmacher hat in Dallas noch einen Vertrag bis 2028, kann allerdings schon im Sommer zuvor aus seinem Vertrag aussteigen. In dieser Saison streicht Kyrie noch 39,5 Millionen Dollar ein.
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