30.03.2026
NCAA Tournament, Elite Eight kompakt
Nachdem Arizona und Illinois bereits ihre Tickets gelöst hatten, komplettieren nun UConn und Michigan das Final Four in Indianapolis. Dabei liefern die Huskies ein Spiel für die Ewigkeit, während Michigan Tennessee klar die Grenzen aufzeigt.

UConn steht im Final Four - und das auf spektakulärste Art und Weise. Die Huskies schlagen Duke mit 73:72, obwohl sie zwischenzeitlich 19 Punkte zurücklagen. Ein Wahnsinns-Comeback gipfelte in einem Gamewinner aus der Distanz, der die Partie komplett auf den Kopf stellte.
Über weite Strecken hatte Duke das Spiel im Griff, vor allem dank eines überragenden Cam Boozer (27 Punkte, 8 Rebounds, 4 Assists). Die Blue Devils dominierten die erste Halbzeit und gingen mit einer 44:29-Führung in die Pause. UConn traf lange kaum von außen und lag deutlich zurück, kämpfte sich aber Schritt für Schritt zurück. In der Schlussphase entwickelte sich ein dramatisches Finish, in dem Duke zunächst die besseren Karten zu haben schien.
Doch nach einem Ballverlust in den letzten Sekunden bekam UConn eine letzte Chance, und nutzte sie. Der Wurf vom Logo mit 0,4 Sekunden brachte die Entscheidung und sorgte für einen der spektakulärsten Momente der March-Madness-Geschichte. Eric Reibe steuerte von der Bank wichtige Minuten bei und setzte mit einem Baby-Hook sowie einem Block wichtige Akzente.
Die Wolverines ziehen mit einem klaren 95:62 gegen die Volunteers ins Final Four ein und setzen ein deutliches Statement. Angeführt von Yaxel Lendeborg (27 Punkte) überzeugte Michigan erneut mit ihrer Tiefe und mannschaftlichen Geschlossenheit.

Ein 21:0-Lauf im ersten Durchgang brachte Michigan früh auf die Siegerstraße. Tennessee fand offensiv kaum Lösungen, traf nur 32 Prozent aus dem Feld und konnte auch physisch nicht dagegenhalten. Michigan kontrollierte Tempo und Rebounds und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen.
sgm