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    NBA

    vor 59 Minuten

    Auswechslung in der Schlussphase

    "Ein Dilemma": Darum hat SGA nicht um seine 20-Punkte-Serie gekämpft

    Nach 141 Spielen mit 20+ Punkten in Serie ist der unglaubliche Rekord von Shai Gilgeous-Alexander beim Sieg gegen die Denver Nuggets gerissen. Anschließend erklärte der MVP, warum er nicht um den Erhalt der Serie gekämpft hat.

    Shai Gilgeous-Alexander
    Die Serie von Shai Gilgeous-Alexander ist gerissen. Daniel Dunn

    1:44 Minuten vor dem Ende des ersten Heimspiels der neuen Saison gegen die Denver Nuggets war klar, dass die historische 20-Punkte-Serie von Shai Gilgeous-Alexander nach fast zwei Jahren ein Ende finden würde.

    Nach einem erfolgreichen Dreier, der seinem Team die 93:76-Führung bescherte, nahmen die Nuggets ein Timeout und all ihre Starter vom Feld. Als SGA das sah, entschied er sich freiwillig, ebenfalls das Spiel zu verlassen und nicht um seinen Rekord zu kämpfen.

    "Ich wollte eigentlich rausgehen. Und dann habe ich gesehen, dass sie alle ausgewechselt hatten. Also dachte ich, wir sollten auch wechseln. Man behandelt das Spiel immer mit Respekt", erklärte SGA, der seine fehlenden drei Punkte nicht gegen die zweite Garde des Gegners jagen wollte. Stattdessen hofft der zweifache MVP darauf, noch viele gute Spiele vor der Brust zu haben, um eine neue Serie starten zu können.

    SGA beendete die Partie mit 17 Punkten, traf dabei allerdings nur 6/19 Würfen aus dem Feld und 3/11 von draußen. Vor allem in der ersten Hälfte hatte er große Probleme und stand zur Pause bei mageren zwei Zählern und null Field Goals bei sieben Versuchen. Lediglich zwei Freiwürfe schützten ihn davor, zum ersten Mal seit seiner Rookie-Saison 2019 keine Punkte in einer gesamten Halbzeit zu erzielen.

    SGAs Serie reißt: Daignault wollte ihn im Spiel lassen

    Erst in der zweiten Hälfte drehte er langsam auf, nach sieben Punkten im dritten Viertel traf er im Schlussabschnitt vier seiner sechs Versuche und zwei Dreier für zehn Zähler. Damit hatte er auch einen großen Anteil am zweiten Saisonsieg seines Teams, das zur Halbzeit noch knapp gegen Denver zurückgelegen hatte (44:48).

    Interessanterweise hätte sein Coach Mark Daignault ihn sogar auf dem Feld gelassen, um den Rekord weiter auszubauen. "Es ist ein historischer Rekord. Da ist man in meiner Position schon ein wenig im Dilemma. Ich wollte ihn drinlassen“, gab der Thunder-Coach zu. Dass er darauf jedoch freiwillig verzichtete, beeindruckte Daignault: "Das ist einfach ein weiterer Grund auf der Liste, warum ich ihn bewundere. Er ist ein Sportsmann mit Klasse".

    Nach zwei harten Partien zum Auftakt wird das Programm für den Champion von 2025 zunächst etwas leichter, gegen die Los Angeles Clippers, Phoenix Suns und Dallas Mavericks sind Siege fest eingeplant.

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    gfr