vor 13 Stunden
EuroLeague am Freitag
Zalgiris Kaunas hat am 9. Spieltag der EuroLeague den dritten Sieg in Serie gefeiert. Dubai gewinnt das Topspiel gegen Hapoel Tel Aviv, überschattet wird das Spiel aber vom heftigen Sturz von Tomas Satoransky.

Das Duell der Neureichen entschied Dubai letztlich souverän für sich, überschattet wurde die Partie jedoch vom schlimmen Sturz von Tomas Satoransky. Der Tscheche knallte böse auf den Kopf, nachdem er einem Offensiv-Rebound nachging. Es wurde still in der Halle und alle Spieler auf dem Feld kamen schnell zur Hilfe.
Der Oldie musste vom Spielfeld getragen werden, Medienberichten zufolge soll es sich aber "nur" um eine Gehirnerschütterung handeln. Sportlich dominierte Dubai vor allem in der Zone, Filip Petrusev (20 Punkte, 6/6 FG, 8/9 FT) machte hierbei sein bestes Saisonspiel, dazu zeigten sich auch die Guards Elie Okobo (18, 5 Assists) und Dwayne Bacon (17) treffsicher. Für die Gäste war Vasilije Micic (15, 7 Assists) auffälligster Akteur, doch Hapoel schoss über 40 Minuten nur neun Freiwürfe, Dubai hingegen 26.
Einen Dämpfer musste dagegen Panathinaikos mit Isaac Bonga einstecken, der erstmals in dieser Saison starten durfte. Bei Anadolu Efes kämpfen sich die Grünen zwar im vierten Viertel zurück, doch dann drehte Ex-NBA-Profi Cameron Payne für die Türken auf. Mehr zum Spiel gibt es hier.
Zalgiris findet dagegen langsam wieder in die Spur, die Litauer feierten den dritten Sieg in Serie und stehen nun wieder bei einer positiven Bilanz (5-4). Gegner Partizan wird nach 3-0-Start nun langsam durchgereicht (4-5). Es war letztlich ein Start-Ziel-Sieg für Zalgiris, die nur im vierten Viertel kurzzeitig zittern mussten. Ein 7:0-Lauf durch Ethan Thompson verkürzte knapp vier Minuten vor Schluss auf 77:73, doch Thompson und Carlik Jones verpassten es in der Folge, dass es noch enger wurde.
Stattdessen brachte es Kaunas über die Zeit, weil sie durch Carsen Edwards (17, 4/12 FG, 7/8 FT) und Jonas Valanciunas (16, 8 Rebounds) genügend Freiwürfe trafen. Der Dagger von Azoulas Tubelis (11, 6 Rebounds) eine halbe Minute vor dem Ende war das einzige Field Goal für die Gastgeber in den letzten acht Minuten, dafür wurde neun Punkte von der Linie erzielt. Maodo Lo saß dies alles nur von der Bank, der Nationalspieler wurde als einziger Spieler im Kader bei Kaunas nicht eingesetzt.
Bei Partizan hatte Jones (7, 3/14 FG, 7 Assists) Probleme, die besten Scorer waren Nikola Tanaskovic (19), Thompson (15) und Luca Vildoza (14). Mit einer Dreierquote von 22 Prozent (5/23) war jedoch in Litauen nichts zu holen.
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