vor 5 Stunden
Trauert Star einem Mitspieler hinterher?
Noch direkt nach dem Ausscheiden aus den NBA-Playoffs zeigte sich Anthony Edwards zufrieden mit dem Roster der Minnesota Timberwolves. Nun deuten Berichte aber darauf hin, dass dies nicht der Fall ist.

Wie Brian Windhorst (ESPN) am Rande der NBA Finals berichtete, soll Edwards nun doch Zweifel am Zustand der Timberwolves hegen. Die Wolves hatten 2024 und 2025 jeweils die Conference Finals erreicht, schieden aber in dieser Postseason bereits in der zweiten Runde gegen die San Antonio Spurs aus (2-4).
"In Minnesota gibt es viele Fragezeichen, weil Edwards Zweifel am Kader hat und ich frage mich, ob das auch so gewesen wäre, wenn Karl-Anthony Towns noch immer dort spielen würde." Towns spielt derzeit für die New York Knicks überragende Finals und war Teil der Wolves-Mannschaft, die 2024 erstmals seit 20 Jahren wieder in die Conference Finals einzog.
Nach der Saison wurde Towns, vornehmlich aus finanziellen Gründen, zu den Knicks getradet. Für ihn kamen Julius Randle und Donte DiVincenzo, die weiterhin wichtige Rollen in Minnesota einnehmen. Letzterer wird jedoch aufgrund eines Achillessehnenrisses große Teile der kommenden Spielzeit verpassen.
Was Edwards am Kader der Wolves stört, wollte Windhorst aber nicht verraten. Der All-Star hat in Minnesota noch drei Jahre Vertrag, Minnesota hat also noch ein wenig Zeit, um den Kader nach den Wünschen des Shooting Guards anzupassen. Sollte Edwards im kommenden Jahr ein All-NBA-Team erreichen, könnte er im folgenden Sommer eine Vertragsverlängerung über 300 Millionen Dollar für vier Jahre erhalten.
Wolves-Präsident Tim Connelly hatte bereits vor Wochen angekündigt, dass man aggressiv das Team verbessern wolle und dass es Veränderungen im Kader geben werde.
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