vor 22 Stunden
Nach Eklat gegen Phoenix
Nach seiner Ejection gegen die Phoenix Suns legt Draymond Green gegen Dillon Brooks nach. Der Warriors-Star wirft seinem Kontrahenten vor, sich nach der Auseinandersetzung als Friedensstifter dargestellt zu haben. Auch sein eigenes Verhalten bereut Green nicht.

Beim 116:113-Sieg der Golden State Warriors gegen die Phoenix Suns war Draymond Green im dritten Viertel vom Feld geflogen. Zunächst hatte er Suns-Center Khaman Maluach nach einem Zweikampf zu Boden geworfen. Als Dillon Brooks dann dazukam, gerieten auch die beiden aneinander. Green kassierte zwei technische Fouls und musste die Partie vorzeitig verlassen.
Brooks erklärte im Anschluss, er habe nur versucht, die Situation zu beruhigen. Green widersprach dieser Darstellung nun in seinem Podcast The Draymond Green Show deutlich. "Du hast nicht versucht, die Situation zu beruhigen. Du wolltest den Bösewicht spielen", sagte der 36-Jährige. Brooks solle sich dann aber nicht vor die Medien stellen und behaupten, er habe schlichten wollen. "Für so ein Verhalten wird es niemals Respekt geben", schob Green hinterher.
Besonders störte ihn, dass Brooks ihn bei der Konfrontation körperlich bedrängt habe. Wer eine Situation beruhigen wolle, gehe nicht auf diese Weise auf seinen Gegenspieler zu, argumentierte der viermalige NBA-Champion.
Auch sein eigenes Vorgehen gegen Maluach bereute Green nicht. Als defensiver Anker müsse er sich Respekt verschaffen, erklärte er. Andernfalls würden Gegenspieler immer wieder versuchen, ihn unter dem Korb zu attackieren. Das technische Foul für den Wurf gegen Maluach nehme er deshalb bewusst in Kauf. Die Warriors gewannen die Partie trotz Greens Platzverweis. Stephen Curry führte Golden State mit 34 Punkten zum 116:113-Erfolg. Nach dem Spiel erklärte der Superstar, die Ejection seines Teamkollegen habe die Mannschaft zusätzlich angestachelt.
kon