vor 20 Stunden
NBL will attraktiver werden
Die australische Liga (NBL) plant offenbar Regeländerungen für die neue Saison, die unter anderem einen Drei-Punkte-Dunk beinhalten.

Das geht aus einem Bericht von CODE Sports hervor. Demnach haben sich die Executives der NBL zusammengesetzt und neue Regeln erarbeitet, die den australischen Basketball innovativer und attraktiver machen könnten.
Konkret handelt es sich dabei um drei neue Regelungen: den Drei-Punkte-Dunk, den Vier-Punkte-Wurf und Player-only-Timeouts. Den neuen Regeln zufolge soll jeder Dunk mit drei statt wie bisher mit zwei Punkten belohnt werden, um die Intensität in Korbnähe zu steigern. Vier Punkte soll es dazu für einen erfolgreichen Wurf vom Halfcourt-Logo geben.
Die dritte neue Regelung umfasst die Player-only-Timeouts. Bei dieser Neuerung, die bereits in Neuseeland zur Anwendung kam, darf der ballführende Spieler ein 30-Sekunden-Timeout nehmen, in das nur die fünf Spieler auf dem Feld involviert sind. Trainer und Bankspieler dürfen dabei keine taktischen Anweisungen geben und es darf auch nicht gewechselt werden. Zudem darf die Auszeit nicht direkt nach einem Team-Timeout genommen werden.
Ursprünglich wollte die NBL diese neuen Regeln schon bei der anstehenden Preseason in Bendigo testen, allerdings haben sie es verpasst, sich früh genug die Freigabe von der FIBA einzuholen.
Da es sich bei den Plänen um grundlegende Änderungen des Spielablaufs handelt, muss die NBL sich die Erlaubnis vom Weltverband FIBA einholen. Sollte dies gelingen, könnten die neuen Regelungen schon zum Start der regulären Spielzeit im September offiziell sein. Unklar ist dabei aber, ob die FIBA dem Drei-Punkte-Dunk zustimmen würde.
Dieser kommt bisher in keiner professionellen Liga zum Einsatz und wäre damit eine weltweite Neuerung. Der Vier-Punkte-Wurf gehört dagegen schon in einigen Ligen zum Standard, das bekannteste Beispiel ist wohl die philippinische Liga (PBA)
gfr