vor 35 Minuten
Teambuilding in Slowenien
Luka Doncic hat die neu formierten Los Angeles Lakers zu einem privaten Trainingslager in seine Heimat eingeladen. Neuzugang Sandro Mamukelashvili berichtet jetzt, wie das Treffen in Slowenien ablief.

"Zunächst einmal ein großes Lob an Luka. Ich finde, die Organisation war großartig und alles war sehr gut geplant", sagte Mamukelashvili bei ESPN. Der Big Man war im Sommer nach einer starken Saison bei den Toronto Raptors zu den Lakers gewechselt und erhielt in Los Angeles einen Vierjahresvertrag über 52 Millionen Dollar.
Luka Doncic hatte fast den gesamten Kader der Los Angeles Lakers für mehrere Tage nach Ljubljana eingeladen und die Kosten der Reise übernommen. Nach Informationen von Marc Stein charterte der Superstar ein Flugzeug und kam auch für die Unterbringung und das Programm vor Ort auf. Nur Rookie Cameron Carr fehlte wegen einer verpflichtenden NBA-Veranstaltung für neue Spieler.
Neben gemeinsamen Trainingseinheiten standen Golf, Ausflüge und weitere Teambuilding-Aktivitäten auf dem Programm. Die Mannschaft besuchte unter anderem Doncics Lieblingsrestaurant und den Bleder See. Auf dem Hinflug bekamen die Spieler Geschenke mit Bezug zu Slowenien.
Mamukelashvili reiste während der WM-Qualifikation aus Georgien an. "Sie haben uns viele tolle Orte gezeigt. Ljubljana ist eine wirklich schöne Stadt", erklärte der 27-Jährige. Entscheidend sei aber die gemeinsame Zeit abseits des Basketballfeldes gewesen. "Wir haben viele neue Spieler im Team, aber als wir alle zusammen waren, hat es sich überhaupt nicht so angefühlt", sagte er. "Wir haben uns sehr gut verstanden und alle waren sehr positiv. Ich freue mich riesig auf die Saison, weil ich sehe, wie groß die Vorfreude bei allen ist."
Für die Lakers war das Treffen besonders wichtig. Der Kader wurde während der Offseason stark verändert. Neben Mamukelashvili kamen unter anderem Walker Kessler, Collin Sexton, Quentin Grimes, Matisse Thybulle, Ziaire Williams und Kevon Looney nach Los Angeles. Viele der Spieler hatten vorher noch nie gemeinsam auf dem Feld gestanden.
Dass Doncic die Reise selbst organisierte und finanzierte, wird rund um die Lakers auch als Zeichen seiner wachsenden Führungsrolle gewertet. Der dreimalige NBA-Champion Looney erklärte nach dem Aufenthalt sogar, er würde für Doncic "durch eine Wand rennen".
kon