13.03.2026
NBA kompakt
Luka Doncic lieferte eine Gala mit 51 Punkten für die Lakers, während Shai Gilgeous-Alexander in Oklahoma City Geschichte schrieb. Zudem drehten die Denver Nuggets in San Antonio einen 20-Punkte-Rückstand.

Luka Doncic lieferte eine spektakuläre Vorstellung und führte die Los Angeles Lakers zu einem 142:130-Erfolg gegen die Chicago Bulls. Der Superstar kam auf 51 Punkte, zehn Rebounds und neun Assists und verpasste damit nur knapp ein Triple-Double. Los Angeles feierte damit den vierten Sieg in Serie und übernahm allein den dritten Platz im Westen.
Die Lakers setzten sich vor allem mit einem starken dritten Viertel ab, nachdem Chicago zur Pause noch in Schlagdistanz geblieben war. Austin Reaves steuerte 30 Punkte bei, während Deandre Ayton mit 23 Punkten und zehn Rebounds dominierte. Bei den Bulls überzeugten Josh Giddey (27 Punkte, 15 Assists) und Matas Buzelis (22 Punkte), doch mehrere Runs der Lakers - angeführt von Doncics Distanzwürfen - entschieden die Partie.
Shai Gilgeous-Alexander führte die Oklahoma City Thunder zu einem dramatischen 104:102-Sieg gegen die Boston Celtics und stellte dabei einen historischen Rekord auf. Mit 35 Punkten erreichte er zum 127. Mal in Folge mindestens 20 Punkte und übertraf damit die Bestmarke von Wilt Chamberlain aus dem Jahr 1963.
Die Partie blieb bis in die Schlusssekunden offen. Nach einem Fehlwurf von Alex Caruso sicherte Chet Holmgren den entscheidenden Offensivrebound und verwandelte zwei Freiwürfe 0,9 Sekunden vor Schluss zur Führung. Jaylen Brown kam für Boston auf 34 Punkte, während Jayson Tatum weiterhin nur dosiert nach seiner Achillessehnenoperation eingesetzt wird.
Die Denver Nuggets drehten in San Antonio einen 20-Punkte-Rückstand und gewannen 136:131 gegen die Spurs. Nikola Jokic dominierte mit 31 Punkten, 20 Rebounds und zwölf Assists, während Jamal Murray mit 39 Punkten zum entscheidenden Faktor wurde.
San Antonio hatte lange die Kontrolle und profitierte von einem Triple-Double von Stephon Castle (30 Punkte, 11 Rebounds, 10 Assists). Doch im vierten Viertel übernahm Denver das Kommando und gewann den Abschnitt 42:25. Murray leitete mit einem Dreier die Wende ein und machte den Sieg schließlich von der Freiwurflinie perfekt.

Die Detroit Pistons setzten nach einer vier Spiele langen Niederlagenserie ihre Trendwende fort und besiegten die Philadelphia 76ers mit 131:109. Duncan Robinson führte Detroit mit 19 Punkten an, während Javonte Green 17 Punkte beisteuerte.
Cade Cunningham nahm nur sechs Würfe, verteilte jedoch 13 Assists und kontrollierte das Spiel als Spielmacher. Detroit dominierte früh und lag bereits im zweiten Viertel zweistellig vorne. Bei Philadelphia waren Marjon Beauchamp (17) und Cam Payne (15) die besten Scorer, doch die Sixers verloren fünf ihrer letzten sieben Spiele.
Devin Booker und Jalen Green führten die Phoenix Suns zu einem 123:108-Erfolg bei den Indiana Pacers. Booker glänzte mit 43 Punkten, sieben Rebounds und fünf Assists, während Green starke 36 Punkte beisteuerte.
Indiana kassierte damit bereits die elfte Niederlage in Serie. Andrew Nembhard erzielte 23 Punkte - alle in der ersten Hälfte - während Ivica Zubac bei seinem Debüt für die Pacers nach langer Verletzungspause acht Punkte und sechs Rebounds in 16 Minuten sammelte.

Die Dallas Mavericks haben ihre acht Spiele lange Niederlagenserie beendet und setzten sich mit 120:112 bei den Memphis Grizzlies durch. Khris Middleton erzielte 35 Punkte und explodierte im vierten Viertel mit 22 Zählern, während Daniel Gafford mit 22 Punkten und 14 Rebounds ebenfalls überzeugte.
Dallas hatte zur Pause noch komfortabel geführt, doch Memphis kämpfte sich im dritten Viertel zurück. Middleton reagierte jedoch mit den ersten elf Punkten seines Teams im Schlussabschnitt und stellte die Weichen endgültig auf Sieg. Die Mavericks dominierten zudem die Bretter deutlich mit 60:38 Rebounds.
Die Miami Heat setzten ihre Serie fort und gewannen mit 112:105 gegen die Milwaukee Bucks - der siebte Sieg in Folge. Pelle Larsson stellte mit 28 Punkten einen Karrierebestwert auf, während Bam Adebayo nach seiner 83-Punkte-Gala aus dem vorherigen Spiel diesmal 21 Zähler beisteuerte.
Entscheidend war eine Szene kurz vor Schluss: Giannis Antetokounmpo vergab einen offenen Dreier zum möglichen Ausgleich, Larsson sicherte den Rebound und traf im Gegenzug einen Dreier zur Vorentscheidung. Antetokounmpo kam für Milwaukee auf 31 Punkte, doch für die Bucks war es bereits die siebte Niederlage aus den letzten acht Spielen
sgm