vor 16 Stunden
NBA Preseason
Luka Doncic befindet sich bereits in bestechender Frühform. Der Superstar der Los Angeles Lakers war umgehend der überragende Spieler beim deutlichen Erfolg gegen die Sacramento Kings. Das Debüt von LeBron James im Jersey der Philadelphia 76ers verzögert sich derweil noch.

Luka Doncic scheint der freie Sommer gutgetan zu haben. In 16 Minuten schenkte der Slowene den Kings 21 Punkte (5/11 FG, 8/9 FT) ein, über die fünf Turnover kann man zu diesem Zeitpunkt der Saison hinwegsehen. Zur Pause führten die Lakers bereits mit 73:47 und trafen 61 Prozent ihrer Würfe.
Center Walker Kessler und Austin Reaves schauten noch zu, alle anderen Starter außer Doncic blieben dagegen noch etwas länger auf dem Feld. Dabei konnten sich vor allem Quentin Grimes (16 Punkte, 5/7) und Rookie Cameron Carr (19, 7/13 in 21 Minuten) empfehlen. Bei den Kings tat dies Nr.7-Pick Darius Acuff Jr. (19, 8/17, 4 Assists), während die Etablierten wie Zach LaVine (9, 4/6) und Domantas Sabonis (4, 1/2, 3 Assists) unauffällig blieben. Ben Simmons setzte diese Partie noch aus, Nique Clifford (23, 8/13, 9 Rebounds) polsterte sein Punktekonto spät noch auf.
Überschattet wurde die Partie von der womöglich schweren Verletzung von Ariel Hukporti, der ohne gegnerischen Kontakt zu Boden ging. Es besteht der Verdacht auf eine Achillessehnenverletzung. LeBron James schaute derweil noch von der Bank zu, gleiches galt für Joel Embiid und Tyrese Maxey.
Stattdessen konnte sich in der ersten Halbzeit Jaylen Brown (22, 8/13) ein wenig austoben, nach der Pause tat dies Two-Way-Spieler Caleb Love (15, 6 Assists). Für die Knicks, die nur acht ihrer 41 Dreier (19,5 Prozent) trafen, waren schon Jalen Brunson und O.G. Anunoby (je 12) die fleißigsten Punktesammler. Alle Strater der Knicks spielten nur in der ersten Halbzeit.

Solides Debüt für Nr.3-Pick Cameron Boozer, der in 18 Minuten elf Punkte (5/9 FG), fünf Rebounds und vier Assists verbuchte. Der Youngster kam in den ersten drei Vierteln zum Einsatz, dazu gefiel G.G. Jackson (14 Punkte) für die Grizzlies. Diese trafen 18 ihrer 43 Dreier, am besten machte es Forward Jaylen Wells (12, 4/6 3P).
Während Memphis in Bestbesetzung antrat, fehlten bei den Hawks noch C.J. McCollum und Lu Dort, stattdessen durfte Top-10-Pick Kingston Flemings bei seinem NBA-Debüt starten. Der Guard erhielt mit knapp 25 Minuten die meiste Spielzeit und nutzte dies zu elf Zählern und zwei Assists. Bester Scorer war Corey Kispert (19), dazu verbuchte Big Man Asa Newell (12, 12 Rebounds) ein Double-Double.
Ein enges Spiel gab es zwischen Phoenix und Detroit, wobei Erstrundenpick Ebuka Okorie (7) knapp sechs Sekunden vor Schluss mit einem erfolgreichen Layup den Gamewinner verwandelte. Die Starter waren da schon lange auf der Bank, während der Guard ausschließlich im vierten Viertel zum Einsatz kam.
Jalen Duren setzte noch aus, stattdessen wurde er zunächst von Paul Reed (10, 7 Rebounds) ersetzt. Cade Cunningham (10, 3/8) ließ es erst einmal ruhig angehen, die meisten Punkte erzielte Ron Halland II (14). Auch bei den Suns wurden die Minuten verteilt, die Stars spielten nur in der ersten Halbzeit. Devin Booker kam hierbei auf 13 Punkte (4/7).

Ein solides Debüt gab derweil LaMelo Ball für die Minnesota Timberwolves, der Guard spielte knapp 17 Minuten in der ersten Halbzeit und markierte elf Punkte (3/6), vier Rebounds und drei Assists. Anthony Edwards (14) war Topscorer, muss sein Visier aber noch richten (4/13 FG, 1/7 Dreier). Überhaupt lief es für die Wolves aus der Distanz nicht gut (9/35), dennoch reichte es zu einem deutlichen Sieg.
Das lag vor allem daran, dass die Bucks nur 33 Prozent aus dem Feld trafen. Ryan Rollins (15) war bester Scorer, der Spielmacher brachte es aber auch fertig, in 14 Minuten in einem Vorbereitungsspiel auszufoulen. Zu überzeugen wusste derweil Big Man Kel’el Ware (14, 12 Rebounds), dazu setzten die Lottery Picks Brayden Burries (7, 5 Assists) und Nate Ament (8) einige Akzente.
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