vor 14 Stunden
NIL-Deals in Millionenhöhe
Dank der hochbezahlten NIL-Deals befinden sich die besten College-Talente der USA schon seit Jahren mindestens auf Augenhöhe mit einigen der besten Spieler der Welt. Wegen seines Minimum-Deals mit den 76ers muss sich nun auch LeBron James weiter hinten anstellen.

Vier Millionen Dollar wird James jeweils über die kommenden zwei Jahre einstreichen und damit den geringstmöglichen Betrag, der einem NBA-Spieler seiner Erfahrung zugestanden hätte.
Laut einem Bericht von TheAthletic nehmen somit satte 18 Youngster mehr ein als der selbsternannte "King". Dazu zählt mit Sananda Fru auch ein deutsches Talent bzw. ein deutscher Nationalspieler. Der 22-Jährige, der im vergangenen Länderspielfenster sein Debüt für die A-Nationalmannschaft feierte, wechselte nach einem schwierigen Jahr in Louisville zur neuen College-Saison nach Marquette, wo er voraussichtlich zum absoluten Topverdiener aufsteigt.

Ebenfalls auf der Gehaltsliste vor LeBron James sind unter anderem JT Toppin (Texas Tech), Nikola Kusturica (UCLA), Flory Bidunga (Louisville) und Juke Harris (Tennessee) angesiedelt.
Hintergrund der vergleichsweise hohen Gehälter sind die starke Kapitalisierung sowie das große bundesweite Interesse an College-Basketball einerseits. Andererseits dürfen College-Sportler infolge eines Gerichtsurteils seit Sommer 2021 mit ihrem Bildnis und Namen Geld verdienen. Zuvor hatten sich die Universitäten die hohen Umsätze selbst eingesteckt.
jos