vor 8 Stunden
Fiebich und Sabally-Schwestern fraglich
In sechs Wochen beginnt das Abenteuer Heim-WM für das DBB-Team der Frauen. Die Ambitionen sind groß, allerdings fehlen mit beiden Sabally-Schwestern und auch Leonie Fiebich gleich drei Schlüsselspielerinnen verletzt.

Die Uhr tickt, schon am 9. August beginnt die Vorbereitung der DBB-Frauen auf die Heim-WM in Berlin. Fehlen werden dabei alle fünf WNBA-Legionäre, da die beste Liga der Welt noch bis Ende August spielt, bevor man für die Weltmeisterschaft dann doch eine kurze Pause einlegt. Fehlen wird deswegen unter anderem Bundestrainer Olaf Lange, der als Assistent Coach beim Expansion-Team Toronto Tempo engagiert ist.
Dazu plagen die DBB-Frauen Verletzungssorgen. Satou Sabally fehlt den New York Liberty nun schon seit einem Monat wegen der Folgen einer Gehirnerschütterung, Schwester Nyara plagt sich nach einem harten Foul von Angel Reese mit einer Rippenverletzung herum. Dazu fehlt Leonie Fiebich seit gut drei Wochen, Deutschlands beste Verteidigung hat Schmerzen am linken Fuß.
"Ich mache Fortschritte", beteuerte die 25-Jährige im Gespräch mit der New York Post. Die All-Star-Pause kommt für Fiebich zur rechten Zeit, dennoch verspürt auch sie den Druck, dass die Zeit langsam davonläuft. "Verletzungen will keiner haben, vor allem nicht in einem WM-Jahr. „Das ist für ein sehr wichtiges Turnier und ich will sicherstellen, dass ich dann gesund bin."
Wie wichtig Fiebich für ihr Team ist, zeigt schon die Bilanz. Ohne sie konnte New York nur vier von zwölf Spielen gewinnen, mit mir lautet die Bilanz 10-4. Das reicht in der WNBA derzeit nur für Rang sieben, zu wenig für die hohen Ambitionen der Liberty, die ihren Kader unter anderem mit Sabally vor der Saison extrem aufmotzten.
Den Vorwurf, dass sich Fiebich für die WM schonen wolle, wollte die gebürtige Landsbergerin aber nicht gelten lassen. "Wenn ich könnte, würde ich sofort spielen. Dieser vorsichtige Ansatz stellt aber auch meine Geduld auf die Probe. Letztlich kann ich aber auch nichts ändern und muss damit leben."
Für die Vorbereitung wurden ohne die WNBA-Stars 16 Spielerinnen nominiert. Vor der WM wird es drei Testspiele geben. Den Auftakt macht ein Vergleich mit Spanien in Ludwigsburg, jenes Team, welches dann auch erster WM-Gegner für Deutschland am 4. September in der Uber Arena sein wird.
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