vor 11 Stunden
Hellenen droht Verpassen der WM
Mit Mühe und Not hat sich Griechenland für die nächste Runde in der WM-Qualifikation gerettet. Nach der abschließenden Niederlage gegen Portugal fand Coach Vassilis Spanoulis klare Worte für seine Mannschaft.

Mit 56:71 unterlagen die Hellenen gegen Portugal und beendeten die Gruppenphase mit den weiteren Gegnern Montenegro und Rumänien mit einer Bilanz von 3-3 auf Rang drei.
"Das war unser schlechtestes Länderspielfenster", meckerte Spanoulis nach der Partie. "Womöglich hatten wir noch die Medaille im Kopf, die wir im vergangenen Jahr bei der EM gewonnen haben." Damals wurde Griechenland Dritter, doch die großen Namen vom Turnier wie Giannis Antetokounmpo waren in diesem Fenster nicht mit dabei.
"Wir haben uns sehr schlecht präsentiert. Das war ein Team, welches die Fans in diesen goldenen Zeiten nicht will. Sie wollen, um stolz auf ihr Land zu sein, doch wir haben sie enttäuscht. Jeder, der heute auf dem Feld stand, sollte sich entschuldigen." Spanoulis sprach außerdem davon, dass sein Team "arrogant" aufgetreten sei und nicht in der nötigen körperlichen Verfassung gewesen sei.
Stattdessen machte der Coach die Ansage, dass sich etwas ändern müsse. "Im nächsten Fenster werden alle Spieler da sein. Wer gesund ist, muss bei der Mannschaft sein, so wie ich auch." Dazu betonte Spanoulis noch einmal, dass die Fitness zu wünschen übrig ließ und überhaupt die Entwicklung im griechischen Basketball zu wünschen übrig lasse.
"Hat heute irgendeiner bewiesen, dass er in die Nationalmannschaft gehört? Das war die feine Folter. Das war kein Coaching, das war Folter für mich", so der ehemalige Trainer der AS Monaco.
Leichter wird es für die Hellenen nun aber nicht. In der Gruppe I sind die Griechen zunächst einmal Fünfter, im kommenden Fenster Ende August warten Duelle mit der Ukraine (4-2) und Spanien (5-1), die beide noch vor den Griechen stehen. Nur die besten drei Teams jeder Gruppe fahren zur Weltmeisterschaft 2027 nach Katar
rar