19.03.2026
Alle Informationen zum College-Spektakel
Die March Madness ist eines der spektakulärsten Basketball-Events der Welt. Jedes Jahr kämpfen 68 College-Teams im K.-o.-Modus um den Titel. Hier erfahrt ihr alles, was ihr über das Turnier wissen müsst.

Die March Madness ist das Finalturnier im US-College-Basketball der NCAA Division I. 2026 umfasst das Männerturnier wieder 68 Teams, startet mit den First Four am 17. und 18. März und endet mit dem Final Four sowie dem Endspiel am 4. und 6. April in Indianapolis. Das Besondere: Jede Partie ist ein K.-o.-Spiel. Eine Niederlage, und die Saison ist sofort vorbei.
Das 68er-Feld setzt sich 2026 aus 31 automatischen Qualifikanten und 37 At-large-Teams zusammen. Die automatischen Plätze gehen an die Sieger der jeweiligen Conference-Turniere. Die übrigen Teams werden vom NCAA-Komitee ausgewählt, das dafür unter anderem Leistungen in der Regular Season, Ergebnisse, Profile und weitere Bewertungstools heranzieht. Anschließend läuft der Prozess in drei Schritten ab: At-large-Teams auswählen, das Feld von 68 Teams setzen und danach das Bracket bauen.
Nach den First Four bleibt das klassische 64er-Hauptfeld übrig. Gespielt wird in vier Regionen, und jede Partie ist Do or Die. Die Runden heißen First Round, Second Round, Sweet 16, Elite Eight, Final Four und schließlich Championship Game. Wer den Titel holen will, muss, je nach Einstieg, insgesamt sechs oder nach den First Four sogar sieben Spiele gewinnen.

Das Bracket ist der Turnierbaum der March Madness. Dort sieht man die Setzung der Teams, die möglichen Gegner in den nächsten Runden und den kompletten Weg bis zum Titel. Genau deshalb ist das Bracket auch kulturell so wichtig: Millionen Fans füllen jedes Jahr eigene Tippscheine aus und versuchen, den gesamten Turnierverlauf korrekt vorherzusagen. Auf NCAA.com gibt es 2026 erneut ein offizielles interaktives und druckbares Bracket.
Der Reiz liegt vor allem im Format: Anders als in vielen Profi-Ligen gibt es weder Serie noch zweites Spiel. Ein Favorit kann an einem schlechten Abend sofort rausfliegen, ein Außenseiter mit zwei starken Spielen plötzlich landesweit bekannt werden.
Genau daraus entstehen jedes Jahr die berühmten Cinderella Stories, die March Madness so schwer vorhersehbar und so beliebt machen.
Im diesjährigen Feld gehören Duke, Arizona, Michigan und Florida zu den vier Nr.-1-Seeds. Bei den Wettmärkten und in vielen Vorschauen wurde vor dem Start vor allem Duke als Maßstab gesehen, während Arizona und Michigan ebenfalls zu den heißesten Titelkandidaten zählen.

| Runde | Datum |
|---|---|
| First Round | 19. und 20. März |
| Second Round | 21. und 22. März |
| Sweet 16 | 26. und 27. März |
| Elite Eight | 28. und 29. März |
| Final Four | 4. und 6. April |
Wer auf keines der Spiele der March Madness verzichten will, benötigt ein Abonnement vom kostenpflichtigen Streamingdienst Disney+. Zur Postseason hat das Unternehmen seine Übertragungsrechte auch auf den gesamten europäischen Markt ausgeweitet.
Eine Auswahl an Partien zeigt der Pay-TV-Streamingdienst Dyn. Davon 30 im Division-I-Turnier. Um welche Partien es sich tatsächlich handelt, wird jeweils erst kurzfrsitig bekannt gegeben. Eine tagesaktuelle Übersicht aller Übertragungen findet Ihr hier.
Weil so viele deutsche Talente wie nie zuvor im US-College-Basketball unterwegs sind. Unter anderem Spieler wie Christian Anderson und Ivan Kharchenkov stechen dabei hervor, und gerade in diesem Jahr ist die deutsche Präsenz im Turnier besonders groß. Für deutsche Fans ist March Madness deshalb nicht nur Basketball-Spektakel, sondern auch ein Schaufenster für mögliche künftige DBB- und NBA-Spieler.
kon