15.02.2026
Debatte um sinkende Popularität des ASG
Aufgrund seiner Knieverletzung weilt Warriors-Star Stephen Curry in diesem Jahr nicht beim All-Star-Game in Los Angeles. Dennoch äußerte er sich zur Debatte um die sinkende Popularität des Spiels und machte einen Vorschlag zur Verbesserung.

"Das einzige, was ich machen würde, wäre die Länge des Spiels zu verkürzen", so Curry gegenüber Reportern. "Das wäre der einzige wirkliche Vorschlag, den ich hätte. Es ist einfach schwer die Intensität eines Saisonspiels zu imitieren. Es geht ja nicht darum, der Hitze eines Playoff-Spiels nachzueifern."
Lob äußerte Curry indes für die Organisation des Spieltages durch die NBA, die sich viel Mühe gäbe, die Strapazen für die Spieler gering zu halten. "Die Auszeiten sind nicht so lang, auch nicht die Pausen zwischen den Spielen. Die Liga macht einen tollen Job, diese Dinge zu adressieren." Weiterhin unterstrich Curry, dass diese Art des Austauschs mit den Zuschauern eine zentrale Ursache für die steigenden Einschaltquoten seien.
Das All-Star-Game hingegen hat über die vergangenen Jahre und Jahrzehnte stark an Bedeutung eingebüßt. Zuletzt entwickelte sich das Format zunehmend zu einer Highlight-Maschine mit wenig defensiver Gegenwehr. Die Wiedereinführung des Formats "Welt gegen USA" soll dem nun entgegenwirken.
Anstelle eines einzelnen Spiels wird das ASG zudem als Mini-Turnier mit drei Mannschaften ausgetragen, die in der Vorrunde alle einmal aufeinander treffen. Es gewinnt jeweils das Team, welches zuerst 40 Punkte erreicht. Im Finale stehen sich nochmal die beiden besten Teams gegenüber. Hier genügen dann bereits 25 Punkte zum Sieg.
jos