20.03.2026
Zweite Nummer wird zurückgezogen
Beim Sieg gegen die Orlando Magic zogen die Charlotte Hornets das Jersey von Dell Curry unter die Hallendecke. Der Vater von Warriors-Superstar Stephen Curry gab an, dass er für seinen Sohn aber eine Ausnahme machen würde.

Zehn Jahre war Dell Curry zwischen 1988 und 1998 für die Charlotte Hornets aktiv, über 700 Partien absolvierte der Guard für die damals noch junge Franchise. Nun wurde seine 30 als zweite Nummer der Franchise-Historie zurückgezogen.
Dazu hängt auch die 13 von Bobby Phills unter der Decke, dieser war im Jahr 2000 bei einem Autounfall verunglückt und verstarb noch an der Unfallstelle. Curry legte dagegen im Schnitt 14 Punkte auf, in der Saison 1993/94 wurde der Shooter zum besten sechsten Mann der Saison gewählt.
In dieser Zeit wuchs Steph in Charlotte auf, noch heute bezeichnet der 38-Jährige die Stadt als seine Heimat. Würde Curry also am Ende seiner Karriere noch ein Jahr in der Queen City dranhängen? "Ich halte mir meine Optionen offen, aber ich weiß auch, was es heißt, wenn deine Nummer zurückgezogen wird", sagte Curry in einem Interview mit WSOC-TV.
Wie sein Vater trägt Curry die 30, für den Sohnemann müsste man also das Trikot doch noch einmal runterbringen. "Eigentlich sollte das keiner anfassen, aber ich glaube, dass er für mich eine Ausnahme machen würde", ist sich Steph sicher.
Und da hat der Warriors-Star auch recht, denn schon im Januar wurde der heutige Co-Kommentator bei den Hornets das gefragt. "Er hat mich schon gefragt und ich habe sofort Ja gesagt", verriet Dell Curry. "Für ihn holen wir das ohne Zweifel noch einmal runter."
Noch spielt Curry aber bei den Warriors und ist seit 2009 in Diensten der Franchise. Kein Spieler ist im Moment länger bei einem Team als der Guard. Sein Vertrag läuft in der Bay Area noch bis 2027, in der kommenden Saison streicht der Spielmacher noch 62,6 Millionen Dollar ein.