vor 13 Stunden
WNBA kompakt
Caitlin Clark hat mit ihrem nächsten Gala-Auftritt die Heimvorteil-Hoffnung der Indiana Fever am Leben gehalten. Frieda Bühner und die Portland Fire haben derweil dank eines starken Comebacks einen versöhnlichen Saisonabschluss gefeiert.

Caitlin Clark ist weiterhin in überragender Form und hat auch Tabellenführer Minnesota Lynx keine Chance gelassen. Angeführt von der 24-Jährigen führten die Fever schon nach dem ersten Viertel mit 31:16 und bauten ihren Vorsprung mit einem starken Viertelbeginn nach der ersten Pause schnell auf +20 aus. Zur Pause lagen sie bereits mit knapp 30 Zählern in Front.
Deswegen traf Lynx-Coach Cheryl Reeve die Entscheidung, ihre Starter für die zweite Halbzeit nahezu komplett auf der Bank zu lassen und der zweiten Reihe eine Chance zu geben. Für Minnesota gab es nämlich trotz der Niederlage etwas zu jubeln: Durch den OT-Sieg von Portland über Golden State ist ihnen Platz eins nicht mehr zu nehmen.
Ganz anders sieht das bei den Indiana Fever aus. Durch ihren Sieg liegen sie weiterhin nur ein Spiel hinter den Atlanta Dream und dürfen sich weiterhin Chancen auf den Heimvorteil in den Playoffs machen. Dafür müssen sie allerdings auch auf einen Ausrutscher der Dream am letzten Spieltag gegen New York Liberty hoffen und gleichzeitig erneut gegen die Lynx gewinnen - der Tie-Break spricht nämlich für Indy.
Dafür werden sie wieder eine gut aufgelegte Clark brauchen, die gegen Minnesota am Ende bei 27 Punkten (9/18 FG), sieben Rebounds und neun Assists stand. Es war bereits das sechste Mal in Serie und das neunte Mal aus den vergangenen zehn Spielen, dass sie mindestens 20 Zähler aufgelegt hat. Kelsey Mitchell steuerte weitere 20 Punkte bei.

Für Frieda Bühner und die Portland Fire stand gegen die Golden State Valkyries bereits das letzte Spiel der Saison an, das zunächst eine Katastrophe zu werden drohte. Die Valkyries kamen bockstark ins Spiel und eröffneten mit einem 17:0-Lauf, ehe sich Portland Stück für Stück zurückkämpfte.
Die überragende Bridget Carleton (26 Punkte) war von Golden State nicht zu stoppen und auch in der Crunchtime entscheidend, als Portland tatsächlich noch den Ausgleich schaffte. In der Overtime waren die Fire dann nicht mehr zu stoppen, Carla Leite (18 Punkte) sorgte fast im Alleingang für die Entscheidung. Bühne stand am Ende bei vier Zählern und einem Rebound in knapp 18 Minuten Spielzeit.
Durch den Sieg kann Portland nach zuletzt vier Pleiten doch noch einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern, während Golden State keine Chancen mehr auf den Top Seed hat.
gfr