02.07.2025
Kolleginnen sehen sie als neuntbeste auf ihrer Position
Caitlin Clark erreicht mit über 1,29 Millionen Stimmen einen Fan-Rekord und wird Kapitänin beim WNBA All-Star Game in Indianapolis. Doch während Fans und Medien begeistert sind, stimmten ihre Mitspielerinnen Clark nur auf Rang neun unter den Guards - und befeuern damit Debatten um Neid und Anerkennung.

Caitlin Clark dominiert erneut die Schlagzeilen der WNBA: Mit über 1,29 Millionen Stimmen bricht die Guard der Indiana Fever den Allzeit-Rekord beim All-Star-Fanvoting. Das Ergebnis macht sie zur Kapitänin des All-Star Games am 19. Juli in ihrer Heimhalle in Indianapolis. Doch die Begeisterung der Öffentlichkeit findet sich unter den Spielerinnen offenbar nicht.
In der Wahl der WNBA-Spielerinnen landete Clark nur auf Rang neun unter den Guards. Ein überraschend schwaches Ergebnis für eine Spielerin, die seit ihrer Ankunft für ausverkaufte Hallen, höhere Einschaltquoten und massive mediale Aufmerksamkeit sorgt. In der kombinierten Bewertung aus Fan-, Medien- und Spielerstimmen reichte es dennoch für einen Platz unter den Startern.
Die Reaktion auf die geringe Zustimmung unter Clarks Kolleginnen ließ nicht lange auf sich warten. Kommentatoren wie Dick Vitale oder Robert Griffin III warfen Teilen der Liga "Eifersucht" und mangelnde Anerkennung vor. "Absolut reine Eifersucht", schrieb Vitale auf X. Clark habe durch ihre Popularität Charterflüge, steigende Gehälter und ausverkaufte Arenen ermöglicht und werde dafür nun abgestraft.
Clark erlebt in ihrer zweiten WNBA-Saison ein Auf und Ab. Nach Verletzungen an Oberschenkel und Leiste hat sie bislang nur neun Spiele bestritten, in denen sie 18,2 Punkte, 8,9 Assists, 5,0 Rebounds, aber auch ligaweit höchste 5,9 Ballverluste, verzeichnete. Ihre Dreierquote liegt mit 29,5 % deutlich unter ihrem Vorjahreswert.
kon