10.07.2025
WNBA kompakt
Tina Charles beendet die Negativserie der Sun, Alyssa Thomas führt Phoenix mit Karrierebestwert zum Sieg - und bei Caitlin Clark läuft wenig zusammen. Auch Chicago kann sich auf starke Performances verlassen.

Mit 93:83 bezwangen die Connecticut Sun die Seattle Storm und feierten damit ihren ersten Sieg nach zehn Niederlagen in Folge. Tina Charles dominierte mit 29 Punkten und elf Rebounds und drehte die Partie mit einem persönlichen 6:0-Lauf im Schlussviertel.
Seattle führte lange - zur Halbzeit führten sie komfortabel, nach dem dritten Viertel mit acht Zählern. Doch Charles’ Präsenz im Schlussabschnitt sowie ein energischer 11:0-Run sicherten den Sun das Comeback. Jacy Sheldon (16) und Bria Hartley (15) unterstützten Charles, während Skylar Diggins mit 23 Punkten Topscorerin der Storm war.
Alyssa Thomas erzielte 29 Punkte - so viele wie nie zuvor - und verhalf Phoenix zu einem 79:71-Sieg über die Minnesota Lynx. Die Mercury beendeten das Spiel mit einem 19:4-Lauf, Thomas steuerte dabei zehn Punkte in Serie bei.
Zuvor hatte Minnesota mit starker Defense und einem wilden Dreier von Courtney Williams (21 Punkte) die Führung übernommen. Doch gegen Thomas' Entschlossenheit fanden die Gäste kein Mittel. DeWanna Bonner kehrte bei Phoenix zurück und erzielte sieben Punkte, während Collier (18) bei den Lynx in der Crunchtime auf sich allein gestellt war.
Die Golden State Valkyries feierten einen souveränen 80:61-Erfolg gegen die Indiana Fever. Veronica Burton führte das Team mit 21 Punkten (5/6 Dreier), acht Rebounds und sechs Assists an - während Caitlin Clark einen schwierigen Abend erwischte.

Clark kam bei 4/12 aus dem Feld auf zehn Punkte und verteilte sechs Assists. Doch weder sie noch Kelsey Mitchell (12 Punkte, 3/13 FG) konnten die offensive Ladehemmung der Fever verhindern: Nur 31 Prozent Wurfquote, neun Punkte im zweiten Viertel und zehn im vierten sorgten für klare Verhältnisse.
Mit einem 87:76-Heimsieg gegen die Wings machten die Chicago Sky den Sweep der Saisonserie perfekt. Rebecca Allen brillierte mit 27 Punkten, fünf Dreiern und drei Blocks, Angel Reese legte ihr 13. Double-Double der Saison auf (15 Punkte, 11 Rebounds).
Die Wings - ohne Ogunbowale, Siegrist und Co. - hielten lange mit, ehe Allen im dritten Viertel heiß lief und die Vorentscheidung brachte. Rookie Paige Bueckers traf nur fünf ihrer 20 Würfe. Luisa Geiselsöder legte als Starterin in knapp 16 Minuten drei Punkte auf und sammelte dazu noch sieben Rebounds. Bei Chicago wurde in der Pause Allie Quigleys Trikotnummer 14 feierlich unter das Hallendach gezogen.
sgm