vor 22 Stunden
Milliardenprojekt im Herzen San Antonios
Die San Antonio Spurs haben im Ringen um eine neue Heimarena einen wichtigen Teilerfolg einfahren können. Angesichts der hohen Kosten für die Stadt hatte die städtische Bürgermeisterin das Vorhaben stoppen wollen. Ihr Plan scheiterte nun.

Der Plan einer neuen Arena geistert schon seit Jahren durch San Antonio. So ist die derzeitige Heimspielstätte der Spurs bereits in die Jahre gekommen und in ihrem aktuellen Zustand fast 25 Jahre alt. Dazu befindet sich das "Frost Bank Center" am Stadtrand. Die neue Halle sollte demnach in Downtown realisiert werden.
Bürgermeisterin Gina Ortiz Jones hatte das Vorhaben noch im letzten Moment stoppen wollen. Grund dafür seien die hohen Ausgaben für die öffentliche Hand. Das 1,3 Milliarden schwere Projekt wird zu knapp zwei Dritteln von der Stadt San Antonio sowie dem Bexar County bezahlt. Das NBA-Franchise übernimmt lediglich 500 Millionen Dollar.
Mit Verweis auf die angespannte Haushaltslage in San Antonio wollte Ortiz Jones die Umsetzung an eine Entscheidung der Stadtbewohner knüpfen. Ihrem Plan zufolge hätte man einen Bürgerentscheid in die ohnehin im November stattfindende Wahl integriert.
Im Stadtrat musste die Bürgermeisterin nun eine knappe Niederlage einstecken: Mit 6-zu-5-Stimmen wurde der Vorschlag abgewiesen, womit das Vorhaben wie geplant umgesetzt werden kann - ganz ohne Bürgerentscheid.
Spurs-CEO R.C. Buford begrüßte die Entscheidung in einem Statement: "Die heutige Entscheidung ermöglicht es San Antonio, den Weg fortzusetzen, der durch jahrelange Arbeit, öffentliche Diskussionen, Maßnahmen der Stadt und des Landkreises sowie die Abstimmung im letzten Jahr geebnet wurde. Wir können uns nun voll und ganz darauf konzentrieren, diese gemeinsame Vision zu verwirklichen und die vor uns liegende Chance für einen Wandel unserer Stadt zu nutzen."
jos