vor 7 Stunden
NBA hat weiter Vorrang
Panathinaikos steht vor einem kleinen Umbruch unter dem neuen Coach Zeljko Obradovic. Im Visier haben die Griechen wohl auch Nationalspieler Isaac Bonga. Der General Manager Dimitris Kondos adressierte nun die Gerüchte.

Dass Isaac Bonga auch in der kommenden Saison noch für Partizan auflaufen wird, ist äußerst unwahrscheinlich. Schon vor Monaten sickerte durch, dass die Detroit Pistons ihr Interesse am Nationalspieler hinterlegt hätten, noch kann das Team aus der Eastern Conference aber offiziell kein Angebot vorlegen, weil die Free Agency erst am 1. Juli beginnt.
Gleichzeitig heißt es auch für alle anderen zu warten. Aus Serbien war zuletzt zu vernehmen, dass auch Panathinaikos um die Dienste des Forwards buhlt, was deren Sportdirektor gegenüber SDNA indirekt bestätigte.
"Es gibt derzeit nicht Konkretes zu diesen Spielern, das ist nicht der richtige Zeitpunkt. Ich kann lediglich sagen, dass für beide die NBA Priorität hat", sagte Kondos im Bezug auf Bonga und Trey Lyles (zuletzt Real Madrid), die beide mit den Grünen in Verbindung gebracht werden. Zumindest hat Pana mit dem neuen Coach Zeljko Obradovic einen Trumpf, er coachte Bonga bereits in Belgrad, bevor er im November 2025 zurücktrat.

Überhaupt steht Panathinaikos erst am Anfang der Planungen. Marius Grigonis (Zalgiris), Kenneth Faried und T.J. Shorts (vermutlich Valencia) wurden bereits verabschiedet, auf der Gegenseite wurde mit Moustapha Fall (Piräus) erst ein Neuzugang präsentiert. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Gerüchte, dass Spieler wie Jerian Grant, Cedi Osman oder Juancho Hernangomez den Verein noch verlassen könnten.
"Es ist alles ein großes Puzzle, aber wir wollen keine zehn neuen Spieler", beteuerte Kondos. „Wenn Zeljko einen Wunsch hat, dann wird Dimitris Giannakopoulos alles versuchen, es möglich zu machen. Zuletzt wurde neben Bonga und Lyles auch Valenicas Branco Badio als Shorts-Ersatz ins Spiel gebracht, laut Kondos liege die Ausstiegsklausel aber bei 1,5 Millionen Euro.
In der vergangenen Saison hatte Panathinaikos weder Meisterschaft noch EuroLeague gewonnen, dabei verpassten die Grünen sogar das heimische Final Four. Nach der Saison trat Ergin Ataman nach drei Jahren in der Hauptstadt Griechenlands zurück.
rar