vor 13 Stunden
Los Angeles geht in den Rebuild
Die Los Angeles Sparks setzen ihren sportlichen Ambitionen in dieser Saison ein vorzeitiges Ende. Die Kalifornierinnen traden Superstar Kelsey Plum nach Phoenix.

Die Spatzen pfiffen in den vergangenen Tagen und Wochen bereits von den Dächern, nun ist es tatsächlich dazu gekommen. Angesichts schwacher sportlicher Leistungen in der laufenden WNBA-Saison gehen die Sparks wieder einen Schritt zurück und führen ihren andauernden Rebuild nun in aller Ruhe fort.
Dafür schicken sie Starspielerin Kelsey Plum zu Tabellennachbar Phoenix Mercury. Im Gegenzug gehen Monique Akoa-Makani, ein Erstrundenpick des 2027er Drafts sowie ein Zweitrundenpick des 2028er Drafts nach Los Angeles.
Die Sparks hatten Plum im vergangenen Jahr via Trade akquiriert und damit versucht, ihren Rebuild zu beschleunigen. Im Sommer verlängerte das Franchise mit der Star-Aufbauspielerin dann für ein Jahr und 999.999 Dollar. Plum rechtfertigt dieses Geld bislang durchaus: Mit einem Karrierebestwert von 23,9 Punkten ist sie das Zugpferd der Mannschaft, konnte den vermasselten Saisonstart von 10-16 allerdings ebenfalls nicht verhindern.
Nach fünf Niederlagen am Stück ziehen die Sparks, die erst Mitte Juli ihren General Manager entlassen hatten, die Reißleine. In die Entscheidung ebenfalls eingeflossen sein dürfte einerseits der Faktor Gesundheit, fehlte Plum in der laufenden Saison schließlich bereits knapp anderthalb Monate. Andererseits läuft ihr Vertrag zum Saisonende aus. Eine Verlängerung von ihrer Seite galt als unwahrscheinlich.
In Phoenix trifft die 31-Jährige nun auf ein herausragend erfahrenes Team, das mit Kahleah Copper, Alyssa Thomas und DeWanna Bonner bereits über drei Routiniers verfügt. Sportlich sind die Mercury aber sogar hinter den Sparks angesiedelt (11-19).
jos