09.05.2025
Fünftes technisches Foul in diesen Playoffs
Draymond Green kassierte in Spiel 2 gegen die Minnesota Timberwolves ein weiteres technisches Foul. Nach dem Spiel platzte dem Forward der Golden State Warriors der Kragen.

Ohne Stephen Curry, der an einer Oberschenkelverletzung laboriert, unterlagen die Warriors in Minnesota deutlich mit 93:117, sodass es mit 1-1 zurück in die Bay Area geht. Für die Dubs ist das keine schlechte Ausgangslage, doch in der Kabine war vor allem Draymond Green verärgert, nachdem er sein bereits fünftes technisches Foul in nur neun Spielen erhielt.
Der 34-Jährige witterte eine Verschwörung. "Ich bin kein wütender schwarzer Mann. Ich bin ein erfolgreicher, gebildeter schwarzer Mann mit einer tollen Familie. Ich bin ein guter Basketballer und großartig in dem, was ich tue. Die Propaganda, dass ich ein wütender schwarzer Mann bin, ist verrückt. Ich habe davon die Schnauze voll. Es ist lächerlich."
Das war alles, was Green zu sagen hatte, was durchaus untypisch für den vierfachen Champion ist, da dieser gerne und viel mit den Journalisten spricht. Stattdessen beendete Green das Interview in der Kabine umgehend.
Sein technisches Foul holte sich Green ab, als mit dem Ball ein Foul gegen Naz Reid ziehen wollte, dabei aber den Ellenbogen hochzog und seinen Gegenspieler im Gesicht traf. Als die Schiedsrichter die Strafe aussprachen, musste Green von Curry und Jimmy Butler zurückgehalten werden.
Durch sein fünftes technisches Foul droht bald eine Sperre. In den Playoffs wird ein Spieler nach sieben technischen Fouls automatisch für eine Partie gesperrt. Gleiches gilt, wenn man vier Punkte für Flagrant Fouls erhält, Green steht hier ebenfalls bereits bei zwei. Gegen die Wolves kam Green nur in 29 Minuten zum Einsatz, dabei verbuchte der Defensiv-Spezialist neun Zähler (3/10 FG), vier Rebounds und fünf Assists.
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