16.10.2025
Mavericks-Legende akzeptierte reduziertes Gehalt
Im Jahr 2014 sorgte Dirk Nowitzki für Staunen, als er - zu diesem Zeitpunkt einer der besten Spieler der Welt - einen Vertrag weit unter Marktwert akzeptierte. Diskussionen um eine mögliche Umgehung der Gehaltsobergrenze hielten sich hartnäckig. Dallas' langjähriger Eigentümer Mark Cuban widersprach dieser Darstellung nun.

Zu Gast im Podcast "Pablo Torre Finds Out" thematisierte Cuban maßgeblich die Betrugsvorwürfe gegen die Los Angeles Clippers und Kawhi Leonard. Im Zuge seiner Investigativrecherche erhebt Torre schwere Vorwürfe gegen die Franchise, ihren Starspieler mit einem dubiosen Werbedeal zusätzliches Geld zugeschoben und damit die Gehaltsobergrenze umgangen zu haben.
Ähnliche Vorwürfe hatte es vor rund elf Jahren auch gegen Mark Cuban selbst gegeben. 2014 stattete der damalige Mehranteilseigner der Dallas Mavericks seinen Starspieler Dirk Nowitzki mit einem überraschend teamfreundlichen Vertrag über drei Jahre und 25 Millionen Dollar aus. Der Gedanke: Cubans Medienunternehmen habe im Gegenzug deutlich zu viel für die Rechte am Dokumentarfilm "Der perfekte Wurf" bezahlt.
"Er wollte wie Tim Duncan bezahlt werden", erklärte Cuban nun. Der Center der San Antonio Spurs hatte zwei Jahre zuvor ein Jahresgehalt von zehn Millionen Dollar akzeptiert und damit der Franchise ebenfalls mehr Gehaltsspielraum als zunächst angenommen verschafft.
"Ich erinnere mich noch sehr gut an dieses Gespräch", so Cuban weiter. "Ich meinte zu Dirk, die Gehaltsobergrenze ist in dieser Saison unverändert geblieben." Deshalb schlug er ihm vor, einen reduzierten Vertrag anzunehmen. Sobald der Salary Cap angehoben würde, bekäme Nowitzki einen besser dotierten Vertrag. Dies habe der Deutsche sofort akzeptiert.
Zwei Jahre später wurde die Obergrenze dann tatsächlich angehoben und Cuban stattete Nowitzki mit einem Arbeitspapier über ein Jahr und 25 Millionen Dollar aus.
jos