vor 22 Stunden
Fenerbahce kritisiert EuroLeague
Das EuroLeague Final Four 2026 in Athen wird von massiven organisatorischen Problemen überschattet. Nach der Niederlage gegen Olympiakos Piräus kritisierte Sarunas Jasikevicius die EuroLeague scharf und sprach von einer "extrem traurigen" Situation rund um zahlreiche Fenerbahce-Fans ohne gültigen Zugang zur Arena.

Nach dem Halbfinal-Aus von Fenerbahce Istanbul gegen Olympiakos Piräus sorgte vor allem die Organisation rund um das Final Four in Athen für massive Kritik. Fener-Coach Sarunas Jasikevicius attackierte die EuroLeague nach der Partie deutlich und zeigte sich fassungslos über die Ticket-Probleme zahlreicher Fans.
"Viele Fenerbahce-Fans, die Tickets gekauft haben, konnten nicht in die Halle. Das ist eine extrem traurige Geschichte für die EuroLeague", erklärte Jasikevicius. Bitter sei die Situation, weil viele Anhänger hohe Summen bezahlt und große Reisen auf sich genommen hätten. Laut Saras hätten Fans noch kurz vor Spielbeginn außerhalb der Arena auf E-Mails oder Ticket-Bestätigungen gewartet.
Auch Fenerbahces Basketball-Operations-Chef Cem Ciritci rechnete öffentlich mit der Organisation ab. Er sprach sogar von der "beschämendsten Final-Four-Organisation der vergangenen Jahre".
Laut türkischen und griechischen Medien sollen einige Fans versehentlich Tickets für das Finale statt für das Halbfinale erhalten haben, während andere trotz gekaufter Karten komplett ohne Zugang geblieben seien. Ciritci behauptete zudem, dass sich sogar Olympiakos-Fans im Familienblock von Fenerbahce befunden hätten, während tausende Anhänger des türkischen Klubs noch vor der Halle festsaßen.
Sportlich zeigte sich Jasikevicius ebenfalls frustriert. Der Litauer sprach von "wahrscheinlich unserem schlechtesten Spiel der Saison mit komplettem Kader". Vor allem offensiv habe Fenerbahce nie richtig Zugriff gefunden. Immer wenn sein Team kurz Momentum aufgebaut habe, habe Olympiakos sofort wieder die Kontrolle übernommen. "Wir waren offensiv sehr schlecht", erklärte Saras offen. Olympiakos sei insgesamt schlicht die deutlich bessere Mannschaft gewesen.
kon