vor 7 Stunden
Zum Vorjahr mehr als verdoppelt
Das Duell zwischen den Knicks und Spurs gilt nicht grundlos als eine der attraktivsten Finalserien der jüngeren NBA-Vergangenheit. Das schlägt sich auch in den TV-Quoten nieder. Auch für das vierte Spiel vermeldet die Liga die höchste Zuschauerschaft seit der Jahrtausendwende.

Wie die NBA am Freitag mitteilte, hätten sich im Schnitt 20,9 Millionen US-Amerikaner das Spiel 4 zwischen den New York Knicks und San Antonio Spurs zu Gemüte geführt. In der Spitze schalteten sogar 23,2 Millionen ein.
Zwar markiert diese Zahl einen leichten Rückstand im Vergleich zu Spiel 3 (26,3 Mio. in der Spitze). Im Jahresvergleich legte die NBA damit allerdings erneut kräftig zu. Laut Daten von ESPN habe man einen Anstieg der Einschaltquoten um 123 Prozent im Vergleich zu Spiel 4 der Vorjahresserie zwischen den Oklahoma City Thunder und den Indiana Pacers verzeichnet.
Mehr Zuschauer in einem Finals-Spiel-4 habe es darüber hinaus zuletzt 1998 gegeben, als Michael Jordan seinen finalen Ring mit den Chicago Bulls gewann.
Über alle vier bisherigen Finals-Spiele hinweg liegt die durchschnittliche Zuschauerschaft bei knapp unter 20 Millionen pro Partie.
| Spiel | 2025 | 2026 |
|---|---|---|
| 1 | 8,91 Mio. | 16,93 Mio. |
| 2 | 8,76 Mio. | 16,43 Mio. |
| 3 | 9,19 Mio. | 23,8 Mio. |
| 4 | 9,40 Mio. | 20,9 Mio. |
Hintergrund des rasanten Anstiegs sind wohl zwei Faktoren. Einerseits erreichen die Übertragungen seit Einsetzen des neuen TV-Vertrages zu dieser Saison und der damit gestiegenen Bedeutung des Streamings neue Zielgruppen. Andererseits gilt New York als einer der größten Märkte der Liga. Das gute Abschneiden der Knicks dürfte den Zuschauertrend befeuert haben.
jos