18.01.2026
Texas Tech gelingt Statement-Sieg
Christian Anderson und seine Texas Tech Red Raiders haben ein Ausrufezeichen gesetzt. Gegen BYU um den möglichen Top-Pick A.J. Dybantsa setzten sich die Red Raiders mit 84:71 durch.

Anderson spielte dabei erneut die vollen 40 Minuten durch und erzielte 22 Punkte (6/14 FG, 4/10 3P), sieben Assists und zwei Blocks. Erst fünf Minuten vor Schluss gingen die Red Raiders in Führung, als Anderson J.T. Toppin (27, 11/18 FG, 12 Rebounds) für einen Dreier fand.
In der Folge verwandelte der deutsche Nationalspieler noch einen tiefen Dreier, traf sechs Freiwürfe und machte auch mit zwei Blocks in der Crunchtime auf sich aufmerksam. Texas Tech gewann die letzten zehn Minuten mit 30:6 und sicherten sich so einen Statement-Sieg über das an #11 gesetzte BYU.
A.J. Dybantsa blieb dagegen mit nur 13 Punkten (6/17 FG) vergleichsweise blass, bester Scorer war stattdessen Robert Wright III mit 28 Punkten. Die Red Raiders fügten BYU damit die erste Niederlage in der Big 12 zu und springen selbst mit einer Bilanz von 4-1 auf Rang drei. Nur Arizona (5-0) mit Ivan Kharchenkov sowie Houston (4-0) sind noch ungeschlagen.
Arizona mühte sich derweil gegen UCF, siegte aber am Ende mit 84:77 und behielt seine weiße Weste (18-0 über die gesamte Saison). Kharchenkov spielte 27 Minuten und verbuchte zehn Zähler (5/6 FG), zwei Assists, aber auch fünf Turnover.
Hannes Steinbach musste dagegen mit Washington einen weiteren Rückschlag in der Big Ten hinnehmen, die Huskies unterlagen gegen #12 Michigan State deutlich mit 63:80. Der deutsche Youngster verbuchte 17 Punkte (6/14 FG, 5/7 FT) und neun Rebounds, schnappte sich diesmal aber nur einen Abpraller am offensiven Brett. Die Huskies stehen in der Big Ten lediglich bei 2-5.
#20 Louisville hatte mit Sananda Fru gegen Pittsburgh überhaupt keine Probleme, 100:59 hieß es am Ende. Fru musste nur 23 Minuten ran und nutzte dies zu zwölf Zählern (6/7 FG), fünf Rebounds und zwei Assists. Mit einer Bilanz von 3-3 stehen die Cardinals aber nur im Mittelfeld der ACC.
Besser sieht es da für die #16 Virginia Cavaliers mit Johann Grünloh aus, die bei 5-1 stehen und knapp bei SMU mit 72:68 siegten. Der deutsche Center blieb in 22 Minuten aber unauffällig, lediglich zwei Zähler (1/5 FG), sieben Rebounds und ein Block wurden für den früheren Spieler von Rasta Vechta notiert.
rar