27.03.2026
Knicks-Center in der Kritik
Karl-Anthony Towns spielte bei der Niederlage bei den Charlotte Hornets gerade einmal 22 Minuten. Die Kritik am Big Man wächst im Big Apple, Coach Mike Brown erklärt sich.

Zum zweiten Mal in Folge stand Karl-Anthony Towns nicht mehr auf dem Feld, als ein Spiel eng war. Stattdessen bekam Mitchell Robinson den Vorzug, auch wenn es am Ende nicht reichte und die Knicks mit 103:114 in Charlotte unterlagen.
"Ich feuere die Jungs dann eben von der Bank aus an", gab Towns nach dem Spiel zu Protokoll. In 22 Minuten hatte der All-Star 13 Punkte erzielt, aber auch nur drei Rebounds geholt. Ein großes Problem für die Knicks in dieser Partie, in der New York 24 Abpraller holte (die drittwenigsten ligaweit in dieser Saison). Charlotte hatte 43.
Coach Mike Brown gab zu, dass dies einer der Gründe war, dass er am Ende lieber auf Robinson setzte, doch das war nicht der einzige Faktor. "Ich hatte das Gefühl, dass Mitch mit den anderen Jungs besser passte, um deren physisches Spiel zu matchen", erklärte der Coach. "Wir hatten dann einen Run, aber wir waren mit 20 Punkten hinten. So ist es schwer, auswärts gegen ein gutes Team zu bestehen."
Acht Minuten vor Schluss lagen die Knicks mit 21 Punkten zurück, verkürzten zwischenzeitlich wieder auf zehn Zähler, aber das reichte nicht. Robinson machte es etwas besser, er hatte vier Punkte und sechs Boards auf dem Konto.
Wirklich zufrieden war der Backup aber auch nicht, wie er die Welt in einer Instagram-Story wissen ließ: "Wir müssen anders auftreten, derzeit sind wir mittelmäßig. Wir müssen besser werden, auch ich."
Und Towns? Der beteuerte, dass er mit der Entscheidung der Coaches keine Probleme hatte: "Wenn der Trainer mich braucht, dann gebe ich alles, um dem Team so gut es geht zu helfen." Mit einer Bilanz von 48-26 sind die Knicks weiterhin Dritter im Osten, der Vorsprung auf Rang vier beträgt noch komfortable 2,5 Spiele.
rar