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    Basketball - BBL

    vor 6 Stunden

    Berliner wollen gegen die Bayern nochmal "alles raushauen"

    Alba feiert Finaleinzug wie Titel: "War unser großes Ziel"

    Mit dem Einzug in die Finalserie hat Alba Berlin sein Saisonziel erreicht. Gegen Bayern München sind sie klarer Außenseiter. Die Entwicklung der Mannschaft gibt Hoffnung auf eine Überraschung.

    Youngster Jack Kayil hat ALBA Berlin mit ins Finale der Basketball-Bundesliga geführt.
    Youngster Jack Kayil hat ALBA Berlin mit ins Finale der Basketball-Bundesliga geführt. IMAGO/Contrast

    Nach dem Halbfinal-Triumph feierten die Basketballer von Alba Berlin mit ihren Fans fast schon wie bei einer Meisterschaft. "Das war unser großes Ziel", sagte Kapitän Jonas Mattiseck nach dem 97:66 im entscheidenden Spiel der Best-of-Five-Serie gegen die Bamberg Baskets. Vielleicht auch wissend, dass in der Finalserie der scheinbar übermächtige Titelverteidiger FC Bayern München wartet.

    Und in diesen maximal fünf Spielen, die am Freitag in München (20.30 Uhr/Dyn) beginnen, sind die Berliner klarer Außenseiter. "Sie haben in der gesamten Saison den besten Kader gehabt. Sie sind tief besetzt und haben das Talent", sagte Sportdirektor Ojeda. Deshalb ist der Finaleinzug für Alba auch so etwas wie ein Titel - eine große Auszeichnung. "Das Finale gegen die Bayern erreicht zu haben, ist eine große Leistung", fand deshalb der Sportdirektor.

    Alba ohne Druck in der Finalserie

    Zumal dies nach einem sehr holprigen Saisonstart zunächst nicht so aussah. Ein Finale lag damals nicht nur terminlich in weiter Ferne. Doch die neu zusammengestellte Mannschaft hat sich gefunden und entwickelt. "Sie haben Charakter und etwas Besonderes zusammen entwickelt. Das verbindet alle", sagte Ojeda. Und der jüngste Erfolg könnte nach Meinung des Spaniers jedem auch noch mehr geben. "Für die persönliche Entwicklung als Spieler ist das ein großer Schritt zum Wachsen. Es kann ihnen für ihre restliche Karriere helfen", sagte er.

    Und mit dem Finaleinzug ist für Alba der Druck weg. Als Außenseiter können die Berliner "jetzt mit breiter Brust und völlig ohne Druck frei aufspielen", sagte Mattisseck. Und dass die Bayern ihre beiden Playoff-Serien jeweils glatt gewannen, während Alba immer über fünf Partien gehen musste, spiele auch keine Rolle. Das Team hat gezeigt, dass es immer wieder ans Limit gehen kann. "Jetzt werden wir alles reinhauen und alles auf dem Spielfeld lassen", kündigte er an.

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    DPA, red