vor 14 Stunden
Miami in der Krise
Bam Adebayo hat das Gefühl, für den schlechten Saisonstart der Miami Heat verantwortlich gemacht zu werden, und sich nun entsprechend gewehrt.

"Es ist schon witzig, wie der Lärm von außen mich zum Sündenbock machen will. Aber wenn sich das Blatt wendet, wenn sich all diese Energie verschiebt, dann seid darauf gefasst", meinte Bam Adebayo.
Trotz der Verpflichtung von Giannis Antetokounmpo haben die Miami Heat keines ihrer ersten vier Spiele gewonnen und den schlechtesten Saisonstart des Teams seit 19 Jahren hingelegt. Adebayo, der neben Giannis der zweite Star des Teams sein soll, enttäuscht bisher gewaltig und steht bei 11,8 Punkten und 7,2 Rebounds im Schnitt. Schon zweimal blieb er in den ersten vier Spielen einstellig (4 Punkte gegen Detroit, 8 gegen Dallas) und trifft nur 16,7 Prozent seiner Dreier.
"Man darf Basketball nicht überdenken. Bei mir fällt der Wurf gerade nicht. Darüber werde ich nicht zu viel nachdenken", erklärte der Big Man weiter. "Ich habe Erwartungen an mich selbst, aber natürlich hat auch der Lärm von außen Erwartungen an uns", sagte er. "Ich weiß, wozu ich fähig bin. Darüber denke ich nicht zu viel nach", führte er aus. Lieber sei es ihm, jetzt einen schlechten Lauf zu haben als in der wichtigen Phase im April.

Davon, dass das Zusammenspiel mit Neuzugang Antetokounmpo der Grund für seine schlechten Leistungen sei, wollte er zudem nichts hören: "Dieses Jahr nehme ich einfach mehr Dreier. Mehr ist es wirklich nicht. Aber wie gesagt: Er wird fallen, und wenn er das tut, werden sich die Dinge ändern."
Ihre nächste Chance auf den ersten Saisonsieg haben die Heat in der kommenden Nacht gegen die Atlanta Hawks, ehe zwei weitere schwere Duelle gegen die Indiana Pacers im NBA Cup und in Los Angeles gegen die Lakers anstehen.
gfr