vor 14 Stunden
Expansion statt Übernahme
Die 13 Gesellschafter der EuroLeague stimmen am Dienstag in Cernobbio am Comer See über die Erweiterung auf 24 Teams ab der Saison 2027/28 ab. Das NBA-Angebot zur Zusammenarbeit mit NBA Europe steht dabei offenbar gar nicht auf dem Programm.

Die Anteilseigner der EuroLeague reisen am Montag an den Comer See und entscheiden am Dienstag in der Villa d'Este über die Zukunft des Wettbewerbs. Geplant ist die Aufstockung auf 24 Teams ab 2027/28 mit bis zu acht neuen permanenten Franchises.
Um die neuen Plätze bewerben sich Roter Stern Belgrad, Dubai, Hapoel Tel Aviv, Hapoel Jerusalem, London Lions, Napoli Basket, PAOK Thessaloniki, Paris, Partizan Belgrad, Roma Maxima, Valencia, Virtus Bologna und Aris BC. Elf Klubs hatten ihre Konzepte Ende August vorgestellt, Jerusalem und Aris kamen später hinzu.
Das NBA-Angebot zur Übernahme oder Kooperation ab der nächsten Saison ist nach Informationen mehrerer Quellen gar nicht Teil des Programmplans am Comer See. Somit deutet alles auf eine bevorstehende Konkurrenz beider Ligen hin. Die NBA plant die neue Liga zur Spielzeit 2027/28 und hat auch einige prominente Vertreter der EuroLeague geladen. Auch die Bayern gelten als interessiert.
Die Münchner sind einer der insgesamt 13 Gesellschafter der EuroLeague. Bayern-Sportchef Thorsten Leibenath sagte Ende September: „Es macht wenig Sinn, wenn zwei konkurrierende Ligen um Marktanteile in Europa kämpfen." Auch Präsident Herbert Hainer hatte im Juli erklärt, Bayern sei an NBA Europe interessiert, die Rahmenbedingungen müssten aber stimmen.
jos