vor 11 Stunden
Fiebich überzeugt trotz Niederlage
Marina Mabrey hat mit einer historischen Gala den WNBA-Punkterekord eingestellt. Während sie Toronto zum Sieg führte, zeigte Leonie Fiebich trotz einer Niederlage der New York Liberty gegen die Seattle Storm eine starke Leistung.

Mabrey hat für einen der spektakulärsten Auftritte der WNBA-Geschichte gesorgt. Beim 125:97-Erfolg der Toronto Tempo gegen die Los Angeles Sparks erzielte die 29-Jährige 53 Punkte und stellte damit den Rekord für die meisten Zähler in einem WNBA-Spiel ein. Zuvor war diese Marke lediglich Liz Cambage (2018) und A’ja Wilson (2023) gelungen.
Mabrey traf 17 ihrer 28 Würfe aus dem Feld, versenkte neun Dreier - ebenfalls eingestellter WNBA-Rekord - und verwandelte zehn ihrer zwölf Freiwürfe. Hinzu kamen sechs Rebounds und zwei Assists. Über ihre historische Leistung war sich die Aufbauspielerin zunächst gar nicht bewusst. "Es gibt bei uns keine Anzeigetafel für Statistiken. Erst meine Schwester sagte mir, dass mir noch drei Punkte zum Rekord fehlen", erklärte Mabrey nach der Partie.
In den vergangenen drei Spielen kommt Mabrey nun auf insgesamt 113 Punkte - so viele wie keine Spielerin zuvor in einem Drei-Spiele-Zeitraum der WNBA-Geschichte. Toronto verbesserte sich durch den Erfolg auf eine ausgeglichene Bilanz von 9:9.

Die New York Liberty mussten derweil einen Rückschlag im Kampf um die Tabellenspitze hinnehmen. Beim 88:99 gegen die Seattle Storm riss die Serie von elf Niederlagen des Gegners. Leonie Fiebich zeigte dabei eine starke Leistung und kam auf 19 Punkte, zwei Rebounds, zwei Assists sowie zwei Steals. Die Deutsche traf sechs ihrer zwölf Würfe aus dem Feld und verwandelte drei ihrer sechs Dreier.
Topscorerin der Liberty war Jonquel Jones mit 26 Punkten und acht Rebounds, Sabrina Ionescu steuerte 14 Zähler und fünf Assists bei. Satou Sabally fehlte New York aufgrund des Verdachts auf eine Gehirnerschütterung. Für Seattle glänzten Rookie Flau’jae Johnson mit Karrierebestwert von 28 Punkten sowie Dominique Malonga, die mit 20 Punkten und zehn Rebounds nicht nur den Sieg sicherte, sondern als jüngste Spielerin der WNBA-Geschichte die Marke von 500 Karrierepunkten erreichte.
sgm