vor 9 Stunden
Ungewisse Zukunft des NBA-Veterans
Maxi Kleber ist der wohl größte deutsche Name auf dem aktuellen Markt an Free Agents. Als ehemaliger Spieler der Bayern wäre ein Comeback nicht aus der Welt gegriffen. Nun äußerte sich Münchens neuer Geschäftsführer Thorsten Leibenath zur Personalie.

Maxi Klebers Zeit in der NBA scheint sich dem Ende zuzuneigen. Nach neun Jahren in der besten Basketballliga der Welt soll der Big Man laut Medienberichten bereits den europäischen Markt sondieren.
Auch Bayerns neuer Kaderplaner hält das zumindest für keine schlechte Entscheidung: "Maxi würde jedem EuroLeague-Team gut zu Gesicht stehen", schwärmte Thorsten Leibenath auf seiner Antritts-Pressekonferenz am Mittwochmittag vom Forward. Bereits in seinen Zeiten als Sportdirektor von ratiopharm Ulm habe er den gebürtigen Würzburger an den Orange Campus lotsen wollen.
Daran, dass er nun einen zweiten Versuch unternehmen werde, Kleber in seine Mannschaft zu holen, äußerte er jedoch deutliche Zweifel. Zwar sei die Kaderplanung der Münchner noch nicht abgeschlossen und auch größeren Bewegungen schob Leibenath keinen Riegel vor. Eine Verpflichtung des deutschen NBA-Veterans nannte er allerdings "sehr unwahrscheinlich".
Mit Blick auf den derzeitigen Kader macht das auch durchaus Sinn. Kleber agiert primär als Vierer auf der Power-Forward-Position. Hier sind die Bayern mit den beiden Europameistern Oscar da Silva und Neuzugang Johannes Thiemann bereits hochkarätig besetzt. Auch Kapitän Vladimir Lucic kann hier aushelfen.
jos